TSV 1860 München: Werner Lorant stärkt Löwen: "Warum sollten sie es nicht schaffen?"

Die Rückkehr von Timo Gebhart ungewiss, der FC Bayern II schließt auf - beim TSV 1860 beginnt früh im Jahr das Zittern um die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern und die damit verbundene Relegation um den Aufstieg. In dieser Gemengelage stärkt Ex-Trainer Werner Lorant seinen einstigen Schützling Daniel Bierofka und dessen Löwen. 
Patrick Mayer |
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Ikonen des TSV 1860: Ex-Stürmer Benny Lauth (Mi.) und Ex-Trainer Werner Lorant (re.), hier neben Markus Othmer vom BR.
imago/MIS Ikonen des TSV 1860: Ex-Stürmer Benny Lauth (Mi.) und Ex-Trainer Werner Lorant (re.), hier neben Markus Othmer vom BR.

München - "Müssen, müssen wir gar nichts!" Der Satz des Sportlichen Leiters Günther Gorenzel zum Thema Aufstieg sorgte für reichlich Diskussionen rund um den TSV 1860. Einer, der sehr lange da war und richtig Erfolg hatte in Giesing, kann diese These überhaupt nicht verstehen: Werner Lorant.

Werner Lorant glaubt an Daniel Bierofka

"Das ist ja wohl normal, dass sie dieses Jahr aufsteigen müssen, das ist ja überhaupt kein Thema. Ich meine, wenn sie das nicht schaffen!?", sagt der 69-Jährige im Gespräch mit der AZ. "Aber warum sollten sie das denn nicht schaffen?" 

Lorant hatte die Sechzger zwischen 1992 und 2000 aus der damals drittklassigen Bayernliga bis in die Champions League geführt. Er gilt als Entdecker des heutigen Löwen-Trainers Daniel Bierofka, dem er als damals 21-Jährigem in der verlorenen Champions-League-Qualifikation gegen Leeds United das Vertrauen schenkte.

Werner Lorant: "Wäre ein Rückschlag für 1860"

Der Waginger glaubt fest an seinen ehemaligen Schützling. "Da sehe ich überhaupt kein Problem", meint er. "Es muss normal sein, dass der Aufstieg das Ziel sein muss.“ Die Giesinger seien von Anfang an in der Regionalliga Bayern der Favorit gewesen, sagt er, "dass man darüber überhaupt diskutieren muss, verstehe ich nicht. Es wäre ein Rückschlag, würde Sechzig nicht aufsteigen".

Es sei völlig normal, dass die Sechzger nicht in diese Ligen gehörten, erklärte der einstige Bundesligacoach weiter. Und was hält er von Gorenzels Aussage? "Sie müssen doch ganz andere Ziele haben und nicht sagen: 'Haja, das wäre doch alles nicht so schlimm'", meint Lorant und erklärt: "Wenn man keinen sportlichen Erfolg hat, werden es immer weniger Fans."

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