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TSV 1860: Morgalla fällt gegen Freiburg aus - Köllner gibt aber Entwarnung

Ein gebrauchter Spieltag für die Löwen: Die wichtigen Punkte gegen den 1. FC Saarbrücken waren am Ende futsch, und Leandro Morgalla humpelte auf Krücken aus dem Grünwalder Stadion. Am Montag äußerte sich Trainer Michael Köllner zu der Verletzung.
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Der verhängnisvolle Zweikampf mit Dave Gnaase. Leandro Morgalla konnte nicht weiterspielen.
Der verhängnisvolle Zweikampf mit Dave Gnaase. Leandro Morgalla konnte nicht weiterspielen. © IMAGO/Frank Hoermann

München – Doppelter Verlust für den TSV 1860. In der Drittliga-Partie gegen den 1. FC Saarbrücken setzte es eine 0:1 Niederlage. Die drei Punkte fuhren mit ins Saarland.

TSV 1860 verliert Punkte und Morgalla

Fast schlimmer war es aber, dass 1860-Abwehrmann Leandro Morgalla das Grünwalder Stadion auf Krücken verlassen musste. Ob es für ihn in der Hinserie noch mal zurück auf den Platz geht, war am Sonntag mehr als ungewiss.

Leandro Morgalla wird nach der Verletzung von Physio Stefan Müller und Co-Trainer Stefan Reisinger vom Platz begleitet.
Leandro Morgalla wird nach der Verletzung von Physio Stefan Müller und Co-Trainer Stefan Reisinger vom Platz begleitet. © IMAGO/Ulrich Wagner

Im Rahmen der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg II (Mittwoch, 19 Uhr live bei Magenta Sport und im AZ-Liveticker) gab Trainer Michael Köllner vorsichtige Entwarnung, was die Schwere der Verletzung angeht. 

Köllner über Morgalla: "Könnte sein, dass es sich um eine Prellung handelt"

Der 18-Jährige habe zwar "starke Schmerzen am Schien- und Wadenbein", Schlimmeres schließt man bei den Löwen derzeit aus. "Wir werden sehen, wie es sich entwickelt. Könnte sein, dass es sich um eine Prellung handelt", so Köllner weiter.

Dennoch: Für die wichtige Partie beim Tabellendritten Freiburg II fällt Morgalla definitiv aus - ein Einsatz am kommenden Montag gegen Aufsteiger Rot-Weiss Essen ist derzeit fraglich. Als Ersatz kommt Semi Belkahia in Frage, der schon am Sonntag für Morgalla eingewechselt worden war.

Morgallas Zweikampf mit Gnaase führt zur Verletzung

Am Sonntag war die Stimmungslage bei den Löwen ziemlich gut aus den Interviews nach dem Spiel herauszuhören. Phillipp Steinhart war genervt wegen der Niederlage und frustriert angesichts seines verletzten Mitspielers. Auf die Frage, ob er schon Informationen über die Verletzung habe, wiegelte er schmallippig ab: "Ich komme gerade vom Platz, da kann ich nicht sagen, was er hat."

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Nur wenige Meter von dem Punkt, an dem Steinhart in die Mikros der wartenden Reporter sprach, war der verhängnisvolle Zweikampf passiert. Im Duell mit Dave Gnaase wurde Morgallas Fuß ordentlich in Mitleidenschaft gezogen. Gnaase war beim Giesinger Publikum schon zuvor mit vielen Diskussionen und Zeitspiel in Ungnade gefallen.

Köllner über Morgallas Verletzung: "Es ist direkt vor meinen Augen passiert"

In der 60. Minute streckte sich Morgalla im Zweikampf gegen Calogero Rizzuto ein wenig zu sehr und lief daraufhin unrund über den Platz. Fünf Minuten später legte sich Morgalla dann in den eigenen Strafraum. Es ging nicht mehr weiter. Gestützt von Team-Physio Stefan Müller und Co-Trainer Stefan Reisinger musste er vom Platz begleitet werden.

Michael Köllner war beim Zweikampf vor der Bank nah dran. Auch der sonst so redselige Löwen-Coach hatte nicht viele Worte für die Verletzung nach dem Spiel übrig. "Es ist direkt vor meinen Augen passiert. Am Ende wissen wir nicht genau, was es ist."

 

 

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4 Kommentare
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  • Radio Pähl am 07.11.2022 20:09 Uhr / Bewertung:

    Sowas hatte der Thomas Miller nach jedem Spiel!

    Aber diese neue Generation Abwehrspieler ......

  • Radio Pähl am 07.11.2022 23:55 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Radio Pähl

    Einen Tag nach dem Spiel waren die Schienbeine vom Miller grün und blau! Aber er konnte jedes mal ganz sicher sein: "Der Gegenspieler trägt heute Gips!"

  • Lions Revenge am 08.11.2022 12:04 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Radio Pähl

    Hört sich schwer danach an, als hat hier jemand zu viel Hammelliga konsumiert.
    Der Profifußball heutzutage ist wesentlich schneller und athletischer, als noch zu Millers Zeiten, der heutzutage nicht mal in Liga 3 zum Zuge kommen würde, da er viel zu langsam wäre. Daher sollten sie sich dieses Geschwätz sparen.

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