Löwen-Leid: Nur 1:1 gegen Kaiserslautern

Der TSV 1860 verspielt vor nur 13 800 Fans eine 1:0-Führung gegen Kaiserslautern – am Ende heißt es 1:1. Ortega: „Wir können mit der Leistung zufrieden sein“
Marc Merten |
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Da ist es passiert: Die Löwen kassieren in der 85. Minute den 1:1-Ausgleich nach einem Eckball. Gary Kagelmacher kann es nicht fassen.
Rauchensteiner/Augenklick Da ist es passiert: Die Löwen kassieren in der 85. Minute den 1:1-Ausgleich nach einem Eckball. Gary Kagelmacher kann es nicht fassen.

München - Fast auf den Tag genau drei Monate ist der letzte Heimsieg des TSV 1860 nun schon her. Seit dem 1:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern ist klar, dass die Löwen-Fans mindestens noch bis in den Februar hinein werden warten müssen auf drei Punkte daheim. Dabei hatten nur fünf Minuten bis zum so wichtigen Sieg für die Löwen gefehlt.

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Gegen den FCK hatte das Team von Markus von Ahlen das Schreckgespenst Abstieg verjagen und sich für das 2:3 im Hinspiel revanchieren wollen. Lange Zeit sah es so aus, als gelinge den Löwen dieses Vorhaben. Dank eines Kontertores von Yannick Stark (26.) hatten die Löwen-Fans lange Hoffnung auf den Dreier. Diese zerstörte aber Lauterns Markus Karl in der 85. Minute. Damit bleibt es bis ins Jahr 2015 bei nur einem einzigen Heimsieg in dieser Saison. Trotzdem sagt Keeper Stefan Ortega: „Wir können so mit der Leistung zufrieden. Das Gegentor war ein Wuseltor.“

Von Ahlen hatte im Vergleich zur Pleite gegen den KSC auf zwei Positionen gewechselt. Martin Angha kehrte nach seiner Gelb-Rot-Sperre zurück. Und für den gesperrten Ju Weigl spielte Stark. Kapitän Chris Schindler, nach Infekt eigentlich wieder fit, musste Gary Kagelmacher weichen. Vor gerade einmal 13800 Zuschauern begann Sechzig so, als ob es gegen einen Erstligisten ginge. Die Löwen ließen bei perfektem Fritz-Walter-Wetter Lautern kommen und warteten mit zwei Viererketten vor dem eigenen Strafraum. Nach vorne ging dagegen gar nichts. Und dem FCK fiel nicht viel ein.

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Als die Roten Teufel dann zur ersten Chance kamen, fiel das Tor – für Sechzig. Der TSV hatte Glück, dass ein Foul am eigenen Strafraum am Lauterer Demirbay nicht geahndet wurde. Die Löwen konterten und Stark verlängerte eine Flanke von Daniel Adlung ins lange Ecke. 1:0 für die Löwen – und keiner wusste, wie es dazu hatte kommen können. Am wenigsten die Lauterer, die sich hatten einschläfern lassen.

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Und die Sechzger? Außer drei gefährlichen Ecken innerhalb von einer Minute kam nach vorne: gar nichts. Lautern bestimmte das Spiel. Als der Pausenpfiff ertönte, schreckte so mancher Fan überrascht aus dem Winterschlaf auf. Nach der Pause rannte der FCK an. Sechzig verteidigte tapfer, doch wie schon gegen den KSC schien das Gegentor nur eine Frage der Zeit.

Ausgerechnet, als sich der TSV noch einmal befreien konnte und durch Okotie und Wolf zu Chancen kam, fiel der Ausgleich. Nach einer Ecke kam Karl drei Meter vor dem Tor an den Ball, drehte sich um Ortega und nagelte das Leder ins Netz.

Nach 90 Minuten standen die Löwen zwar mit einem Punkt, aber trotzdem wie begossene Pudel da. So recht freuen konnte sich niemand darüber, endlich mal nicht verloren zu haben.

 

 

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