FC Bayern vor der 21. Halbzeit-Krönung

Beim FC Bayern wird die Liste der Verletzten immer länger. Doch auch wenn Thomas Müller im Duell mit dem FC Ingolstadt "ein schwieriges Ding" sieht: Das erste Klassenziel scheint nicht in Gefahr.
dpa |
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Liegen wegen Muskelverletzungen auf Eis: Die Bayern-Profis Medhi Benatia (links) und Franck Ribéry.
firo/Augenklick Liegen wegen Muskelverletzungen auf Eis: Die Bayern-Profis Medhi Benatia (links) und Franck Ribéry.

München - Ohne Pechvogel Franck Ribéry will der FC Bayern im Nachbarschaftsduell mit dem FC Ingolstadt die nächste Bestmarke knacken. Nach dem Ausrutscher in Mönchengladbach kann die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola am Samstag (15.30 Uhr/Sky) endlich ihre 21. Herbstmeisterschaft perfekt machen.

Es wäre die fünfte Halbzeitkrönung in Serie - einmalig in der Fußball-Bundesliga.

Dribbler Ribéry wird allerdings fehlen. Nach Angaben des FC Bayern vom Freitag wurden bei dem Franzosen und auch bei Medhi Benatia nach dem 2:0 in der Champions League bei Dinamo Zagreb Muskelverletzungen diagnostiziert. Sowohl der Offensivstar als auch der Verteidiger werden "die restlichen drei Spiele bis zur Winterpause" nicht mehr zur Verfügung stehen.

Ribéry kam also nur kurz in den Genuss eines Comebacks. Neun Monate hatte er pausieren müssen, ehe er bei der ersten Bundesliganiederlage der Saison gegen Mönchengladbach vor knapp einer Woche seine Rückkehr feierte. In Zagreb stand der 32-Jährige sogar in der Startelf, wurde allerdings wie Benatia ausgewechselt.

 

 

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"Wir haben zwei wichtige Spieler bis nach der Winterpause verloren", bedauerte Guardiola den erneuten Ausfall des Duos. Bitter sei das. Warum der eine Spieler eher von Verletzungen geplagt werde als der andere, lässt auch Guardiola grübeln: Das sei ihm ein Rätsel.

Eine Rückkehr von Arjen Robben schon gegen Ingolstadt schloss der Spanier aus. Auf die Frage, ob der Niederländer gegen die Oberbayern auflaufen könne, antwortete er: "Nein." Einen Einsatz von Robben, der muskuläre Probleme hat, in den beiden darauffolgenden Partien gegen Darmstadt im Pokal und Hannover in der Bundesliga ließ Guardiola hingegen offen. Fest steht für den Coach: "Er braucht ein bisschen Zeit, um zu trainieren."

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Auch ohne Ribéry und Benatia - im Duell der besten Offensive der Bundesliga (43 Tore) mit der schlechtesten (11) hat der FC Bayern keine Zweifel am 14. Saisonsieg.

"Das wird ein schwieriges Ding", räumte Thomas Müller jedoch ein. "Wir wollen auf unsere Heimstärke bauen und wenn möglich ausbauen." Guardiola lobte die Ingolstädter.

"Sie haben eine gute Mentalität, machen gutes Angriffspressing", hob der Bayern-Coach hervor. "Es hängt von uns ab, von unserer Intensität und Konzentration. Wir sind bereit."

Nach seiner Pause in Zagreb ist für Nationaltorwart Manuel Neuer, der wieder zwischen die Pfosten zurückkehrt, insbesondere eines wichtig. "Es geht wie so oft bei uns darum, auf Konteraktionen des Gegners zu achten", mahnte er.

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Einen glänzenden Auftritt möchte erneut Robert Lewandowski nach seinem Doppelpack gegen Dinamo Zagreb in der Champions League hinlegen. Vor der avisierten Tore-Gaudi kommt aber auch für den polnischen Dauergoalgetter die Arbeit.

"Das wird kein einfaches Spiel. Das ist Bundesliga", warnte Lewandowski noch in Zagreb. "Wir müssen konzentriert bleiben und versuchen, das erste Tor zu schießen, und danach können wir weiterspielen und dann Spaß haben."

Ein fröhliches Wettschießen möchte der FC Ingolstadt unter allen Umständen unterbinden. "Wir wollen verhindern, dass wir abgeschossen werden", betonte Trainer Ralph Hasenhüttl vor dem ersten Kräftemessen in der Bundesliga mit dem FC Bayern. Der mit 20 Punkten aus 15 Partien beachtlich gestartete Neuling will an sich glauben.

"Wir haben nicht von vornherein verloren und hoffen, lange Zeit auf Augenhöhe zu sein", sagte Hasenhüttl, der wie sein Assistent Michael Henke und Sportdirektor Thomas Linke eine Bayern-Vergangenheit hat.

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