München hat jetzt eine ganz besondere Eislaufbahn - Minister Blume hat sie eröffnet

In der Reitschule am Englischen Garten eröffnet eine Eislaufbahn mit neuem Konzept.
Julia Wohlgeschaffen
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Nepomuk Schessl (l)., Antje Haberl und Markus Blume bei der Eröffnung der neuen Münchner Eislaufbahn am Donnerstag.
Nepomuk Schessl (l)., Antje Haberl und Markus Blume bei der Eröffnung der neuen Münchner Eislaufbahn am Donnerstag. © Martha Schlüter

München – Von der Idee, in der Reithalle eine Eisfläche aufzubauen, war Eigentümerin Antje Haberl schnell überzeugt – und gewann auch Kunstminister Markus Blume (CSU), selbst ehemaliger Wettkampf-Eiskunstläufer, für das Vorhaben im denkmalgeschützten Gebäude.

Nur dessen Gegenvorschlag, mit ihr die Todesspirale – eine Figur im Paarlauf – auf dem Eis zu tanzen, löste bei ihr keine Welle der Begeisterung aus. "Leider habe ich meine Schlittschuhe vergessen", sagt Haberl am Donnerstag bei der Eröffnung schmunzelnd.

Minister Blume war früher selber einmal Wettkampfeiskunstläufer. Jetzt hat er die Fläche in der Reitschule eröffnet.
Minister Blume war früher selber einmal Wettkampfeiskunstläufer. Jetzt hat er die Fläche in der Reitschule eröffnet. © Martha Schlüter

Mit Lichtprojektionen rund um die Bahn in verschiedene Welten eintauchen 

Eigentlich kein Problem, denn die können Besucher vor Ort auch ausleihen, um auf der "Indoor-Erlebnis-Eislaufbahn" ihre Runden zu drehen – mal umgeben von einer winterlichen Waldlandschaft, mal direkt am Rockefeller Center in New York.

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Die Lichtprojektionen rund um die Bahn sind das Besondere am "Winter Wonderland" in der ehemaligen Reitschule am Englischen Garten. "Die Kombination mit Licht und Musik hat man in der Form sonst nicht", sagt Blume. Anders als bei Natureisbahnen fahren Besucher hier auf einer Kunststofffläche. Der klare Vorteil, wie Veranstalter Nepomuk Schessl erklärt: "Sie verbraucht nicht Unmengen an Strom."

Man brauche nur anfangs etwas mehr Kraft. Und es sei nicht zu glatt, fügt der Minister hinzu, nachdem er ein paar Runden gedreht hat. Daraufhin wagt sich Antje Haberl doch noch mit ihm aufs "Eis" – zwar ohne Todesspirale, dafür aber mit sichtlich Spaß auf den Kufen. 


Königinstraße 34, bis 2. Februar, Tickets und Reservierung bei eventim.de, täglich 10-21 Uhr, Sonderöffnungszeiten am 24./25./31.12. 
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4 Kommentare
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  • MUC0 am 15.11.2024 20:40 Uhr / Bewertung:

    Eislaufen ist ja was ganz tolles und in Oberbayern deswegen weit verbreitet. Mein geschultes Askese denken das noch Ölförderung und Verwendung vorfindet obwohl das vor 40 Jahren ausgeschlossenen wurde, fragt sich. Woraus sind diese Eisbahnen wenn es ja längstens kein Öl mehr gibt. Machen Hokey Schlittschuhe mehr Mikroplastik als Kunstläufer? Fragen die uns ungefragt wieder beantwortet werden. Es ist in Stadien natürlich auch viel besser zu laufen als auf Seen, die Entscheider sagen was alle hier künftig machen, ohne Plastik Eisbahn könnte ich auch weiter altern. Eislaufen ist mir jedenfalls sehr gut in der Erinnerung, auch die Schimpfer natürlich.

  • Der wahre tscharlie am 15.11.2024 16:58 Uhr / Bewertung:

    Das ist doch mal etwas Kreatives und Gutes für alle Eisläufer*innen.

  • DerMünchner am 15.11.2024 16:21 Uhr / Bewertung:

    Wieso ist den kein einziges Foto von der Eisfläche im Artikel? Wäre das nicht hilfreich?

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