Öffentlichkeitsfahndung: Polizei München sucht randalierende TSV-1860-"Fans"

Die Polizei ist noch immer mit der Aufarbeitung der Ausschreitungen während des Relegationsspiels gegen Regensburg im Mai beschäftigt. Drei Randalierer werden nun mit Überwachungsfotos gesucht. 
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Mit diesen Bildern suchte die Polizei nach den Löwen-Chaoten. Aufgrund des Fahndungserfolges wurden die Täter mittlerweile unkenntlich gemacht.
Polizei/dpa/AZ Mit diesen Bildern suchte die Polizei nach den Löwen-Chaoten. Aufgrund des Fahndungserfolges wurden die Täter mittlerweile unkenntlich gemacht.

München - Es waren unwürdige Szenen, die einige sogenannte Fans des TSV 1860 gegen Ende des Relegationsspiels gegen den SSV Jahn Regensburg heraufbeschworen. Den sicheren Abstieg vor Augen verloren einige Ultras alle Hemmungen. Sitzschalen wurden herausgerissen und flogen mit allerhand anderen Gegenständen auf den Rasen. Das Fangnetz wurde zerschnitten, Pyrotechnik gezündet (hier die damalige Polizeibilanz zum Nachlesen).

Hässliche Szenen: Löwen-Fans randalieren

Schiedsrichter Daniel Siebert musste die Partie über 20 Minuten lang unterbrechen, nicht einmal Urlöwe Daniel Bierofka konnte den wildgewordenen Mob zur Räson bringen. Zig Bereitschaftspolizisten verhinderten einen Platzsturm. Bei der Randale wurden zehn von ihnen durch geworfene Gegenstände verletzt.

Während bereits fünf Täter identifiziert und festgenommen werden konnten, geht auch zweieinhalb Monate nach den Ausschreitungen die Suche nach den Randalierern weiter. Vorwurf: Landfriedensbruch. Die Polizei, die nach dem Spiel eine eigene Ermittlungsgruppe eingerichtet hat, hat zahlreiche Videoaufnahmen aus der Allianz Arena ausgewertet und drei weitere Straftäter festgestellt, aber noch nicht identifiziert. Nach ihnen wird seit Montag per Öffentlichkeitsfahndung gesucht (s. oben).


Lesen Sie hier: Daniel Bierofka: "Das war, als wenn jemand stirbt"

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