OB Reiter über Grosser: Corona-Isolation hat ihm schwer zu schaffen gemacht
München - Die Trauer in Münchens Fußballwelt ist groß: Anfang der Woche wurde Löwen-Legende Peter Grosser tot in seiner Wohnung aufgefunden.
Auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat sich zum Tod des 82-Jährigen geäußert – in seiner Kondolenz bezeichnet er ihn "großen Sportsmann und Fußballverrückten im besten Sinne".
Peter Grosser verlor seine beiden Söhne
Grosser musste zu Lebzeiten schwere Schicksalsschläge verkraften: Im Februar 2008 verstarb sein Sohn Thomas, nachdem er während eines Hallentrainings in Unterhaching zusammenbrach – er wurde 42 Jahre alt. Bereits zuvor, im Jahr 1979, starb sein zweiter Sohn Peter an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Er wurde nur 19 Jahre alt. Von diesen privaten Schicksalsschlägen konnte sich Grosser laut Reiter nie erholen.
Und auch mit der Corona-Pandemie hatte der Meisterkapitän von 1966 zu kämpfen. "Die durch die Corona-Pandemie erzwungene Isolierung hat dem allein lebenden Peter Grosser zusätzlich schwer zu schaffen gemacht", schreibt Reiter. "Die Landeshauptstadt München wird sich an Peter Grosser stets in ehrender Weise erinnern."
Auch Sechzigs Aufsichtsratsvorsitzender Saki Stimoniaris äußerte sich zum Tod der Löwen-Legende. "Wir alle sind schockiert und trauern um ihn. Er bleibt eines der erfolgreichsten und markantesten Gesichter unserer Löwen", sagt Stimoniaris und meint: "Wir müssen alles dafür tun, dass Peter Grosser im Verein als großes Vorbild weiterhin in nachhaltiger Erinnerung bleibt und sein Andenken in Ehren halten."
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