Aue: Irre Aufholjagd ohne Happy End

Die Löwen verlieren beim KSC mit 0:2 und haben den direkten Abstieg denkbar knapp verpasst. Auch, weil Erzgebirge Aue trotz einer unfassbar spannenden Aufholjagd nicht siegte.
von  ME
Traf in der Schlussphase zum Ausgleich, konnte den direkten Abstieg von Erzgebirge Aue dennoch nicht verhindern: Martin Männel.
Traf in der Schlussphase zum Ausgleich, konnte den direkten Abstieg von Erzgebirge Aue dennoch nicht verhindern: Martin Männel. © Rauchensteiner/Augenklick

München - Sie ließen es langsam angehen. Erzgebirge Aue musste siegen, um den Abstieg aus der Zweiten Liga zu verhindern. Dennoch stand es im ersten Durchgang der Veilchen beim 1. FC Heidenheim 0:0. Die zweite Halbzeit hatte es aber in sich.

Erst sah alles nach einer sicheren Pleite und dem direkten Abstieg für Aue aus: Kevin Kraus (55.) und Robert Leipertz (72.) brachten den Aufsteiger aus Heidenheim mit zwei Toren in Front. Dann aber folgte die sensationelle Aufholjagd der Gäste um die beiden Ex-Löwen Bobby Wood und Sebastian Hertner, die in der Startelf standen.

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In der 80. Minute verwandelte Patrick Schönfeld einen Foulelfmeter zum 1:2-Anschluss, acht Minuten später folgte der Auftritt von Keeper Martin Männel: Der Torwart selbst war es, der eine Ecke von Selcuk Alibaz ins Tor köpfte - 2:2! Den Veilchen fehlte somit nur noch ein Treffer und die Löwen hätten wegen der blutleeren 0:2-Pleite direkt in die Dritte Liga absteigen müssen.

Und sie scheiterten denkbar knapp, denn obwohl Aue alles nach vorne warf und durch einen Alibaz-Schuss noch eine dicke Chance zum 3:2 hatte, endete das Spiel remis - die Löwen zitterten sich somit in die Relegation.

 

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