Ribéry über Hoeneß: "Kann dem FC Bayern noch mehr Power geben"

Kehrt Uli Hoeneß als Präsident auf den Thron des FC Bayern zurück? Eine Frage, die in den nächsten Tagen geklärt sein dürfte, wenn der 64-Jährige seine Entscheidung bekannt gibt. FCB-Profi Franck Ribéry glaubt fest an ein Comeback.
az, SID |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ bei Google News
Für den Franzosen ist Hoeneß ein Ziehvater, Ribéry hat sowohl zu ihm als auch zu dessen Frau Susi einen engen Kontakt.
dpa Für den Franzosen ist Hoeneß ein Ziehvater, Ribéry hat sowohl zu ihm als auch zu dessen Frau Susi einen engen Kontakt.

München - Wie steht es um die Zukunft von Uli Hoeneß beim FC Bayern München? Ein Spieler des Rekordmeisters ist sich bereits sicher: Superstar Franck Ribéry glaubt fest an die Rückkehr des 64-Jährigen. "Ich bin mir sicher, dass er zurückkommen wird", sagte der Franzose der am Mittwoch erscheinenden Sport-Bild.

Damit nicht genug: Der Franzose glaubt, dass der Rekordmeister vom Comeback des Bayern-Machers profitieren wird: "Uli Hoeneß ist so wichtig für den Verein. Bayern München hat so viel Power, aber Uli kann dem Verein trotzdem noch einmal mehr Power geben. Er hat so viel Kraft, so viel Euphorie. Uli ist das Herz des Vereins", so Ribéry.

Bereits vor wenigen Wochen hatte sich Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ähnlich über eine Rückkehr geäußert. "Wenn Uli Hoeneß wieder Präsident werden will, wird ihn der FC Bayern willkommen heißen", erklärte der 60-Jährige in einem Interview mit dem "kicker" im Juni.

Hoeneß-Wahl frühestens im Herbst möglich

Die Entscheidung von Hoeneß steht kurz bevor. Es gibt jedoch kaum mehr Zweifel daran - sowohl intern als auch extern -, dass der 64-Jährige beim FC Bayern einsteigt. Auch die Position, die der frühere Manager und Boss des Rekordmeisters übernehmen soll ist bereits geklärt. So soll Hoeßen wieder als Präsident und Aufsichtsratschef im Verein tätig sein.

Sollte sich Hoeneß für die Rückkehr entscheiden, so wie er es bereits auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Mai 2014 verkündet hatte, müsste man sich jedoch noch ein paar Monate gedulden, bis das Comeback perfekt gemacht werden kann. Erst im November, wenn die Jahreshauptversammlung des Rekordmeisters stattfindet, könnte Hoeneß für das Amt als Präsident kandidieren und gewählt werden.

Falls der Bayern-Macher wirklich kandidieren sollte, scheint es zudem offen, ob es überhaupt einen Gegenkandidaten geben wird. Der aktuelle Amtsinhaber, Karl Hopfner, hatte bereits erklärt, dass er sich dem 64-Jährigen nicht in den Weg stellen würde. "Wenn die Gremien ihn vorschlagen, ihn zum Präsidenten küren wollen, dann ist das überhaupt keine Frage", so der 63-Jährige im Januar.

Uli Hoeneß: So könnte sein Comeback beim FC Bayern aussehen

Rückkehr auf den Bayern-Thron?

Nach eineinhalb Jahren Haft und einem Job als "Assistent der Abteilungsleitung Junior Team" beim Nachwuchs des FC Bayern, wäre es die Rückkehr auf den Thron des Rekordmeisters. Auf den Posten, welchen Hoeneß am 14. März 2014 in Folge seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung niedergelegt hatte.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
0 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.