Leihe an den HSV: Nächster Eklat um Julian Green

Die Leihe des Bayern-Talents zum HSV ist wohl kaum mehr zu retten. Hatte sich das Leihgeschäft in den letzten Wochen schon als großes Missverständnis entpuppt, dürfte nun das Verhältnis endgültig zerüttet sein.
von  az
Julian Green kann derzeit nicht auf Einsätze in der Bundesliga hoffen.
Julian Green kann derzeit nicht auf Einsätze in der Bundesliga hoffen. © dpa

Hamburg - Eigentlich sollte Green, der es bei den Bayern nicht in die Stammelf schaffte, beim HSV Spielpraxis sammeln. Daraus wurde allerdings nichts. Erst nur selten, dann gar nicht eingesetzt, wurde Julian Green zuletzt sogar in die U23 degradier (AZ berichtete). Ein Zustand der in den letzten Wochen schon für Diskussionstoff sorgte. Vor allem, weil bekannt geworden war, dass sich der Nachwuchsspieler weigerte für die U23 aufzulaufen.

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Der Streit zwischen Green und dem HSV ist nun offenbar noch ernster, als bislang angenommen. Der Wochenzeitung "Zeit" erklärte Green, dass ihm HSV-Coach Joe Zinnbauer und Sportdirektor Peter Knäbel als Reaktion auf seine Weigerung eine Abmahnung vorgelegt hätten, die er hätte unterschreiben sollen.

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"Auf dem Zettel stand Abmahnung, und es stand dort, wenn ich noch einmal aufgefordert würde, in der zweiten Mannschaft zu spielen, dann müsse ich das machen, weil ich verpflichtet sei", so Green: "Ich habe das nicht unterschrieben, aber meine Meinung gesagt."

Der HSV kommentierte diesen Vorfall bislang nicht. Die Einsatzchancen von Julian Grenn dürfte dieser Eklat allerdings nicht erhöht haben. Und das ist schlecht für alle Beteiligten: Den FC Bayern, Julian Green und vor allem auch für den HSV. Denn je weniger die Hamburger Green einsetzten, desto teurer wird das Leihgeschäft für den HSV.

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