Kompany kehrt mit dem FC Bayern zurück nach England: "Die Fans dürfen träumen"

Der FC Bayern reist in der Champions League zu Aston Villa. Coach Vincent Kompany und sieben Spieler haben eine Vergangenheit auf der Insel, darunter auch Harry Kane und Jamal Musiala. "Die Motivation ist sehr hoch", meint Manuel Neuer.
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Kickten allesamt auf der Insel: Michael Olise, Serge Gnabry und Harry Kane.
Kickten allesamt auf der Insel: Michael Olise, Serge Gnabry und Harry Kane. © IMAGO

München – Wenn die etwas älteren Fans des FC Bayern an Aston Villa denken, fällt ihnen wahrscheinlich zuerst der 26. Mai 1982 ein. Im Stadion De Kuip von Rotterdam verloren die Münchner im Europacup-Endspiel 0:1, ein gewisser Peter Withe erzielte das Siegtor für den Klub aus Birmingham. Bei Bayern standen unter anderem Klaus Augenthaler, Paul Breitner und Karl-Heinz Rummenigge auf dem Platz.

Kompany stieg als Burnley-Coach in die Premier League auf

Seitdem gab es kein Aufeinandertreffen mehr zwischen Bayern und Aston Villa – bis zu diesem Mittwoch. Am zweiten Spieltag der Champions League  (21 Uhr) tritt das Team von Trainer Vincent Kompany im Villa Park, für den Coach ist es eine Heimkehr auf die Insel. Zwischen 2022 und 2024 trainierte Kompany den FC Burnley. Und auch einige Spieler habe ihre Erfahrungen in England gemacht. Die AZ gibt einen Überblick.

Vincent Kompany: Der 38-Jährige lief als Spieler von 2008 bis 2019 für Manchester City auf, war dort auch Kapitän. Als Trainer stieg er mit Burnley erst in die Premier League auf und dann wieder ab. Kompany will in dieser Saison das Champions-League-Finale in München am 31. Mai erreichen.

Natürlich sei "der Traum da", sagte der Trainer. "Die Fans dürfen auch träumen. Die Hauptsache für mich ist aber, dass wir das auf dem Platz zeigen." So ein Finale erreiche man nicht, sagte er, "weil wir darüber reden, sondern weil wir dafür hart arbeiten". Kapitän Manuel Neuer meinte: "Das Wichtigste am Ende ist das Finale in München. Die Motivation ist einfach sehr hoch."

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FC Bayern: Gnabry trifft gegen englische Klubs besonders gerne

Serge Gnabry: Der Außenstürmer wurde in der Jugend des FC Arsenal ausgebildet, später spielte er auch für West Bromwich Albion. Gnabry trifft besonders gern gegen englische Klubs, Tottenham schenkte er mal vier Tore ein. Ob es gegen Aston Villa genauso gut läuft?

Michael Olise: Im Sommer kam der Franzose für rund 50 Millionen Euro von Crystal Palace zum FC Bayern. Zuvor spielte er für den FC Reading und in der Jugend für Chelsea und Manchester City. Olise hat bislang voll überzeugt, er ist die neue Attraktion in der Offensive.

Leroy Sané: Der Linksfuß kommt im Kompany-Team aktuell meist von der Ersatzbank. Oder darf er gegen Villa starten? Sané kennt den englischen Fußball bestens, er spielte von 2016 bis 2020 bei Manchester City.

Harry Kane: Hinter dem Einsatz des englischen Nationalstürmers steht noch ein kleines Fragezeichen. Kane bekam gegen Leverkusen einen Schlag aufs Sprunggelenk ab und musste ausgewechselt werden. "Im ersten Moment war es wirklich sehr schmerzhaft, und es war ärgerlich, die letzten fünf, zehn Minuten des Spiels zu verpassen", sagte Kane. Ansonsten sei er "okay" und bereit. Dennoch wird Bayern kein Risiko eingehen. Thomas Müller stünde als Kane-Ersatz parat.

Aber klar: Kane, der von 2009 bis 2023 für Tottenham Hotspur stürmte, würde sich seinen Landsleuten gerne präsentieren. Am ersten Spieltag beim 9:2 gegen Zagreb erzielte Kane vier Tore.

Gegen Leverkusen blieb Harry Kane torlos. Das soll sich im Villa-Park ändern.
Gegen Leverkusen blieb Harry Kane torlos. Das soll sich im Villa-Park ändern. © IMAGO

Darf Palhinha bei der Insel-Rückkehr spielen? 

Eric Dier: Genau wie Kane lief der Verteidiger lange für Tottenham auf, insgesamt zehn Jahre. Aktuell ist Dier bei Bayern nur Edelreservist. Minjae Kim und Dayot Upamecano liegen vor ihm.

João Palhinha: Anders als Olise hat der Portugiese bei Bayern noch nicht eingeschlagen. Erst einmal stand Palhinha in der Startelf. Ob Coach Kompany gegen Villa rotieren wird? Offen. Palhinha, der von 2022 bis 2024 für den FC Fulham spielte, wäre eine Alternative als Sechser.

Jamal Musiala: Auch Bayerns Spielmacher ist ein England-Rückkehrer. Musiala spielte in der Jugend für Southampton und Chelsea, ehe er nach München wechselte und zum Weltstar reifte. Musiala hat immer noch enge Kontakte nach England. Doch am Mittwoch will er die Punkte aus dem Villa Park mitnehmen.

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