Promis und Familie trauern um Wolfgang Lippert
Aying - Ein grauer Schleier hängt über diesem Freitag in Aying. Doch als sich Freunde, Weggefährten und Mitarbeiter in der Kirche St. Andreas versammeln, um sich von Münchens Star-Friseur Wolfgang Lippert (†58) zu verabschieden, strahlt plötzlich die Sonne durch die Fenster, erhellt den pompösen Raum und die vielen traurigen Gesichter. „Ein Lächeln zum Abschied“, deutet der Pfarrer dieses Zeichen. Der Sonnenschein passt zu Lippert, seiner Lebensfreude, Fröhlichkeit und seinem Optimismus.
Krankheit, Trauer – all das fand er „unsexy“, Beerdigungen waren für ihn das Schlimmste.
Trotzdem wird er sich Freude haben, dass zu seiner so viele Menschen gekommen sind. Stammkunden wie Verona Pooth und Lothar Matthäus schwänzten, Wolfgang Lippert würde das allerdings nicht weiter stören. Denn ein Promi-Friseur wollte er eh nie sein, die Kundinnen sollten sich bei ihm wie Stars fühlen. Sein Ziel: ein toller Vater und Chef sein.
Seine vielen Mitarbeiter weinen, als hätten sie ihren Vater verloren. Stellvertretend für viele Kollegen sagt Geschäftsführer Markus Ruidl: „18 Jahre hatte ich die intensivste Zeit mit Herrn Lippert. Er wird auch jetzt jeden Tag bei mir und uns allen sein.“
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Tapfer und stark treten auch Wolfgang Lipperts erwachsene Töchter Natalie und Maxyne, sein größtes privates Glück, auf. „Wir waren schon gestern hier – nur wir beide bei unserem Papa“, sagt Maxyne zur AZ. Sie waren dabei, als sein Herz am 21. Januar plötzlich still stand.
Beide tragen einen Dutt, werfen champagnerfarbene Rosenblüten ins Grab und halten sich fest an den Händen. „Wir sind stolz auf Dich Papa“, steht an ihrem Blütenkranz. „Du bist immer in unseren Herzen.“
Die Bilder der Beerdigung sehen Sie oben in der Galerie.
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