EU-Ratspräsident Tusk trifft Premierministerin May

Auf der Suche nach einem Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen trifft sich EU-Ratspräsident Donald Tusk erneut mit der britischen Premierministerin Theresa May.
dpa |
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Brüssel - Tusk fordert Zugeständnisse Großbritanniens bei Trennungsfragen bis spätestens Anfang Dezember. Sonst könne der nächste EU-Gipfel kurz vor Weihnachten nicht wie von London gewünscht die Verhandlungen über die künftigen Beziehungen beider Seiten einläuten.

Die EU hatte Großbritannien ursprünglich eine Frist von nur zwei Wochen gesetzt. Diese Frist läuft eigentlich heute aus. EU-Diplomaten betonen, es gebe Spielraum. Aber je später sich London äußere, desto schwieriger werde ein Startsignal im Dezember. Tusk trifft May am Rande des EU-Gipfels zur östlichen Partnerschaft.

Zuletzt wurde spekuliert, dass May ein deutlich erhöhtes finanzielles Angebot machen will - eine Kernforderung der EU. Irland verlangt zudem Garantien, dass keine feste Grenze zum britischen Nordirland errichtet wird. Dritter Punkt sind die Rechte der rund 3,2 Millionen EU-Bürger in Großbritannien und der 1,2 Millionen Briten auf dem Kontinent nach dem Brexit, der im März 2019 vollzogen werden soll.

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