Neues Kabinett von Söder: CSU-Mitglieder aus München verteilen Lob

Die neue Ministerriege ist weiblicher und jünger. In der Stadt kommt das gut an.
Florian Zick |
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Die Mitglieder des neuen bayerischen Kabinetts stehen im Prinz-Carl-Palais nach der Vereidigung für ein Gruppenfoto zusammen.
picture alliance/Tobias Hase/dpa Die Mitglieder des neuen bayerischen Kabinetts stehen im Prinz-Carl-Palais nach der Vereidigung für ein Gruppenfoto zusammen.

München - So richtig kommt die Münchner CSU im neuen Kabinett von Ministerpräsident Markus Söder ja nicht zum Zug. Der Haderner Abgeordnete Georg Eisenreich ist jetzt Justizminister – das war's dann aber auch schon. (Lesen Sie dazu: Machtwort von Eisenreich - Zivilkammern bleiben im Justizpalast)

Bei den hiesigen CSU-Politikern findet man das wenig überraschend. Bei der Kabinettsbildung gilt schließlich traditionell ein strenger Regionalproporz. Und als drittkleinster Bezirksverband in Bayern: Was soll man da schon für Ansprüche anmelden?

Dass Ex-Bürgermeister Josef Schmid also keinen Posten bekommen hat – nicht einmal als Staatssekretär: Geschenkt! "Das war aber auch von der ersten Sekunde an klar, dass das nichts wird", sagt Schmid.

Trotz der geringen Quote an eigenen Leuten findet man Söders neues Kabinett bei der Münchner CSU recht gelungen. "Eine gute Mannschaft", lobt der Bundestagsabgeordnete Michael Kuffer. Söder habe unter schwierigen Bedingungen eine tolle Regierung aufgestellt.

Neues Kabinett steht: Bei Söder schlägt´s 13

Kabinett ist jünger und weiblicher

Besondere Erwähnung findet, dass das bayerische Kabinett nun deutlich jünger und weiblicher ist. "Das begrüße ich ausdrücklich", sagt Manuel Pretzl, der Chef der Stadtratsfraktion. Wobei: Die ein oder andere Überraschung gab’s dann doch auch. Den Namen Judith Gerlach zum Beispiel, jetzt Digitalministerin, hatte man in München nicht auf dem Schirm.

Auch den 36-jährigen JU-Chef Hans Reichhart als Bauminister – das hat man nicht unbedingt erwartet. "Aber gut, dass das jetzt ein Junger macht", sagt Ex-Bürgermeister Schmid, der künftig den Einflüsterer geben will. Was es über München zu wissen gibt, "das werde ich den Ministern schon alles erzählen".

Lesen Sie hier: Nachfolge von Josef Schmid - Rathaus-CSU - Wer wird was?

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