Nach CSU-Forderungen: Wiesn-Wirte schießen zurück

Die CSU kämpft weiter für den Bierpreisdeckel. Jetzt schießen die Wiesn-Wirte zurück: Wirte-Sprecher Toni Roiderer fordert kein Kartell, sondern vernünftige Gespräche.
Felix Müller |
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In der Diskussion um den Bierpreisdeckel schießen die Wiesn-Wirte zurück.
dpa In der Diskussion um den Bierpreisdeckel schießen die Wiesn-Wirte zurück.

Die CSU kämpft weiter für den Bierpreisdeckel. Jetzt schießen die Wiesn-Wirte zurück: Wirte-Sprecher Toni Roiderer fordert kein Kartell, sondern vernünftige Gespräche.

München - Der Streit zwischen den Wirten und der CSU schwelt weiter. Nachdem Wiesn-Chef Josef Schmid einen Bierpreisdeckel fordert und CSU-Fraktionschef Manuel Pretzl in der AZ dafür warb, bei hohen Preisen im Zekt draußen Essen zu holen, schießt Wirte-Sprecher Toni Roiderer zurück.

"Wir brauchen ein Gespräch, kein Kartellamt“, sagte er der AZ. "Josef Schmid und Manuel Pretzl sind doch eigentlich persönlich vernünftige Leute. Und wir sind doch Partner."

Lesen Sie auch: Streit um Bierpreisbremse - Stadtrat Pretzl (CSU): "Wir lassen uns nicht erpressen"

Die ganze Diskussion schade der Wiesn, sagte Roiderer – der betont, alleine bis zu 400.000 Euro Sicherheitskosten zu stemmen. Sein Lösungsvorschlag: Die Wirte nehmen heuer "nur" 10,70 Euro, wie von Schmid als Höchstgrenze ins Spiel gebracht.

Festgeschrieben wird der Preis aber nicht.

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