Jetzt doch Zäune: Wiesn-Aufbau beginnt

Monatelang hat die Stadt heiß über einen mobilen Zaun rund um das Oktoberfest diskutiert, vor wenigen Tagen wurde er abgelehnt. Doch am Montag wird trotzdem ein Zaun rund um die Theresienwiese aufgestellt.
von  az/dpa
Zwei Monate vor dem Anstich verwandelt sich die Theresienwiese in eine riesige Baustelle. (Archivfoto)
Zwei Monate vor dem Anstich verwandelt sich die Theresienwiese in eine riesige Baustelle. (Archivfoto) © dpa

München - Das Oktoberfest und die leidigen Zäune - von Montag an wird es sie rund um das Festgelände geben. Aber nur vor dem Volksfest: Zwei Monate vor dem Anstich verwandelt sich die Theresienwiese in eine riesige Baustelle. "Aus Sicherheitsgründen ist das Betreten der Großbaustelle auf der Theresienwiese nicht erlaubt", erläuterte die Wiesn-Pressestelle.

Wiesn-Maß: Unter 10,40 geht nichts

Bis kurz vor Beginn des größten Volksfestes der Welt am 17. September rollen Sattelschlepper, Bagger und Gabelstapler über das Gelände, in großen Containern werden die übers Jahr eingelagerten Teile der Bierburgen geliefert.

Zaun sollte bei Überfüllung Sperrung ermöglichen

In den zwei Festwochen bis zum 3. Oktober werden auf der Wiesn mehr als sechs Millionen Besucher erwartet. Um den Ansturm im Notfall drosseln zu können, hatte die Stadt monatelang heiß über einen mobilen Zaun diskutiert. Er hätte bei Überfüllung des Geländes eine kurzfristige Sperrung ermöglichen sollen. Doch vor wenigen Tagen scheiterte Wiesnchef Josef Schmid (CSU) mit seinem Vorschlag, die SPD trug ihn nicht mit. Die Entscheidung sorgte für kühle Atmosphäre im rot-schwarzen Rathausbündnis, das ohnehin nicht ganz leicht zusammengefunden hatte.

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