Gestohlene Kunstwerke wieder auf ihrem Platz in München
München - Die umfangreichen Untersuchungen auf Spuren an drei Büsten und einem Weihekreuz im Kriminallabor des Bayerischen Landeskriminalamtes sind abgeschlossen.
LKA gibt gestohlene Büsten zurück
Die Büsten des Malers Josef Flüggen (1842-1906), des Schriftstellers Martinus Schleich (1827-1881) sowie des Hoffotografen Franz Werner (1816-1906) sowie das Kreuz des Weihwasserbeckens zur Erinnerung an die Sendlinger Mordweihnacht im Jahre 1705 kehren nun zurück zum Alten Südlichen Friedhof an der Thalkirchner Straße.
LKA-Präsident Harry Pickert übergab sie am Freitag an Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek. Die städtischen Friedhöfe liegen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsreferats.
Die Kunstwerke waren im April auf dem Südfriedhof verschwunden. Zwei 20 und 25 Jahre alte Männer sollen die Kunstwerke gestohlen haben. Beide Verdächtige, sowie eine 26-jährige Komplizin sitzen weiterhin in Untersuchungshaft. "Die Ermittlungen gegen sie bei der Staatsanwaltschaft sind noch nicht abgeschlossen", sagte ein Sprecher des LKA.
Die Diebe waren aufgeflogen, als sie die Kunstwerke einem Schrotthändler zum Verkauf anboten, der dann aber die Polizei einschaltete.
Ein Zusammenhang mit der Beschädigung der Bronzebüste von König Ludwig II. an der Corneliusbrücke Ende März 2021 konnte im Rahmen der Ermittlungen nicht festgestellt werden, so das LKA. Die Büste des "Kini" wurde bereits an das städtische Baureferat zurückgegeben.
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