Busbahnhofstest: Münchner ZOB erreicht vierten Platz

Im deutschlandweiten Vergleich schneidet der Zentrale Omnibusbahnhof in München gut ab: Von den zehn getesteten, hoch frequentierten Stationen erreicht der ZOB den vierten Platz.  
von  az
Der Münchner ZOB belegt den vierten Platz im deutschlandweiten Busbahnhofstest.
Der Münchner ZOB belegt den vierten Platz im deutschlandweiten Busbahnhofstest. © imago

München - Gutes Zeugnis für den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in München: Beim ersten deutschlandweiten Busbahnhofstest erreichte er den vierten Platz.

Das beste Testergebnis erreichte der Stuttgarter Busbahnhof, der Hamburger und der Hannoveraner Busbahnhof landeten auf dem zweiten, beziehungsweise dritten Platz.

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Getestet hat der ADAC die Bus-Stationen in den Kategorien Ausstattung, Zugänglichkeit, Sicherheit, Information und Komfort. Der Münchner Bahnhof punktete vor allem beim Komfort: Die vorhandenen gastronomischen Einrichtungen, das kostenfreie WLAN, Geldautomaten und Möglichkeiten der Gepäckaufbewahrung führten in dieser Kategorie zur Bestnote, wie der ADAC begründet.

Kein Busbahnhof mit sehr gutem Ergebnis

Das Gesamtergebnis wurde allerdings durch den verschmutzten Warteraum und die fehlende Barrierefreiheit getrübt. Zudem gibt es kein Leitsystem für Sehbehinderte. Getestet wurden zehn hoch frequentierte Busbahnhöfe, keiner konnte die Note „sehr gut“ erreichen. Als „sehr mangelhaft“ wurden die Stationen in Bremen und Göttingen eingestuft.

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Die Experten des Automobil-Klubs kritisierten, dass die Busbahnhöfe den Erwartungen der Fährgäste hinter zurückbleiben. Die meisten Terminals hätten nicht genügend Informationsangebote, etwa elektronische Fahrplananzeigen und wären nicht ausreichend wettergeschützt. 

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