DIHK: China erstmals wichtigster deutscher Handelspartner

In der Rangliste der deutschen Handelspartner hat es im vergangenen Jahr nach Angaben des DIHK einen Wachwechsel gegeben.
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Das chinesische Wachstum profitiert nach wie vor von massiven staatlichen Stützungsmaßnahmen und einer sehr lockeren Kreditvergabepolitik der Banken.
Ole Spata/dpa Das chinesische Wachstum profitiert nach wie vor von massiven staatlichen Stützungsmaßnahmen und einer sehr lockeren Kreditvergabepolitik der Banken.

Berlin - Im vergangenen Jahr hat es nach Angaben des DIHK in der Rangliste der deutschen Handelspartner einen Wachwechsel gegeben. Erstmals liegt China auf Platz eins und löst damit die USA ab, wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Berlin auf Basis einer Hochrechnung mitteilte. Danach seien die USA auf Platz drei gerutscht, Frankreich habe seine Position als zweitgrößter Handelspartner Deutschlands behauptet.

Die USA seien zwar weiterhin Exportland Nummer 1. Ausfuhren und insbesondere die deutschen Einfuhren aus den Vereinigten Staaten seien insgesamt aber zu schwach gewesen, um ihren Spitzenplatz zu behaupten.

Die deutschen Exporte in die USA seien 2016 um mehr als 5 Prozent gesunken, weil die Wirtschaft langsamer als zuvor gewachsen und stärker binnenorientiert gewesen sei.

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"Mit einer anziehenden Konjunktur könnten die USA aber schon im kommenden Jahr zumindest Platz 2 zurückerobern, wenn nicht die Zollpolitik des neuen US-Präsidenten hier einen Strich durch die Rechnung macht", sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier.

Für den Aufstieg Chinas sei entscheidend gewesen, dass sich die deutschen Ausfuhren nach einem schwachen Jahresstart zunehmend dynamisch entwickelt hätten. Dabei profitiere das chinesische Wachstum weiter von massiven staatlichen Stützungsmaßnahmen wie Infrastrukturinvestitionen und einer sehr lockeren Kreditvergabepolitik der Banken.

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