China sucht Berlins Hilfe zur Stabilisierung der Weltmärkte
Peking - China sucht in der Ungewissheit nach der Amtsübernahme des neuen US-Präsidenten Donald Trump verstärkte Kooperation mit Deutschland für eine Stabilisierung der Weltmärkte. In einem Telefonat mit Kanzlerin Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte Chinas Premier Li Keqiang laut amtlicher Nachrichtenagentur Xinhua, die internationale politische und wirtschaftliche Lage sei mit "verschiedenen Unsicherheitsfaktoren" konfrontiert.
China und Deutschland sollten Signale der Stabilität an die globalen Märkte senden und gemeinsam das bestehende internationale System durch Handel und Liberalisierung der Investitionen schützen. China sei ein "überzeugter Unterstützer" der europäischen Integration, versicherte Li Keqiang in dem Telefonat am Mittwoch. Sein Land wolle, dass Europa stabil und wohlhabend sei.
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Der chinesische Premier bekräftigte den Wunsch, dass die Europäer sein Land künftig auch als Marktwirtschaft behandeln. Wie bei der Aufnahme Chinas in die Welthandelsorganisation (WTO) vor 15 Jahren zugesagt, solle das bisherige Bemessungsverfahren fallengelassen werden, wonach hohe Strafzölle verhängt werden können, wenn Exporte aus China unter Preis angeboten werden.
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