Nachtsichtkameras sollen "Lotti" aufspüren

Alligator-Schildkröte Lotti hält die schwäbische Gemeinde Irsee weiter in Atem. Das Tier wurde trotz Ablassen des Weihers noch immer nicht gefunden. Nun sollen Nachtsichtkameras bei der Suche helfen.
dpa |
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Bisher blieb die Suchaktion ohne Erfolg. Nachtsichtkameras sollen Lotti endlich aufspüren.
Natalie Kettinger / AZ Bisher blieb die Suchaktion ohne Erfolg. Nachtsichtkameras sollen Lotti endlich aufspüren.

Irsee – Alligator-Schildkröte Lotti bleibt verschwunden - nun will die schwäbische Gemeinde Irsee den Oggenrieder Weiher unter anderem mit Nachtsichtkameras beobachten. „Wir legen uns jetzt auf die Lauer“, sagte der stellvertretende Bürgermeister, Bertram Sellner, am Mittwoch.

Lesen Sie hier: Schnappschildkröte: Immer mehr exotische Tiere ausgesetzt

Auch aus München angereiste Experten konnten die Schildkröte bisher nicht finden. Sie soll in der vergangenen Woche einen achtjährigen Bub gebissen und ihm dabei zweimal die Achillessehne durchtrennt haben. Der Operationsarzt ging von einem Tierbiss aus. Daraufhin befragte Experten sagten, dass es sich um den Biss einer Alligator-Schildkröte handeln könnte. Der See wurde umgehend gesperrt und das Wasser abgelassen. Seitdem läuft die Suche nach Lotti.

Lesen Sie hier: Alligator-Schildkröte könnte schon Jahre im See leben

Die Münchner Zoologen gingen davon aus, dass sich die Schildkröte zeige, wenn der Schlamm auf der Fläche des Weihers getrocknet sei, sagte Sellner. „Das ist zwar alles zum Schmunzeln, aber wir als Gemeinde sind aufgefordert, für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen.“ Das geschehe, auch wenn noch niemand die Schildkröte gesehen habe.

 

 

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