Weltverband suspendiert vier russische Skeletonpiloten

Vier russische Skeletonpiloten sind wegen Doping-Verdachts vom Internationalen Bob- und Skeletonverband IBSF vorläufig gesperrt worden.  
sid |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ bei Google News
Der Russe Alexander Tretiakov beim Skeleton-Weltcup 2015 in Altenberg.
dpa Der Russe Alexander Tretiakov beim Skeleton-Weltcup 2015 in Altenberg.

Vier russische Skeletonpiloten sind wegen Doping-Verdachts vom Internationalen Bob- und Skeletonverband IBSF vorläufig gesperrt worden.

Berlin - Nach den Doping-Enthüllungen bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 hat der Weltverband IBSF vier russische Skeletonpiloten vorläufig suspendiert. Das teilte die IBSF am Freitag mit, nannte allerdings keine Namen der betroffenen Sportler.

In der vergangenen Woche hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) erklärt, nach dem McLaren-Report Ermittlungen gegen insgesamt 28 Sportler eingeleitet zu haben. Dabei geht es um manipulierte Dopingproben bei den Spielen in Sotschi.

Dort hatte bei den Männern Alexander Tretjakow die Goldmedaille, bei den Frauen Jelena Nikitina die Bronzemedaille im Skeleton gewonnen. "Es ist seit der Veröffentlichung des McLaren-Reports eine harte Zeit für alle im Sport. Die IBSF wird alle notwendigen Schritte unternehmen, um die Glaubwürdigkeit des Sports wiederherzustellen", sagte IBSF-Präsident Ivo Ferriani.

Aus Russland gab es kritische Reaktionen auf die Maßnahme. "Wir sind mit dieser Entscheidung nicht einverstanden und werden unsere Rechte schützen", sagte Alexander Subkow, Präsident des russischen Bob- und Skeletonverbands, der Nachrichtenagentur TASS.

Man sei, so Subkow, der in Sotschi zweimal Gold im Bob gewonnen hatte, in intensiven Gesprächen. Zuvor hatte die IBSF noch mitgeteilt, der russische Verband habe volle Unterstützung bei der Aufklärung zugesagt. Bereits Mitte Dezember hatte der Verband Russland die WM im kommenden Jahr entzogen.

Die ursprünglich in Sotschi geplanten Titelkämpfe finden nun auf der Bahn am Königssee statt. Zuvor hatten mehrere Länder erklärt, Sotschi boykottieren zu wollen oder einen entsprechenden Schritt zumindest in Erwägung zu ziehen.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
0 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.