TSV 1860 München: Forderung nach größerer Kapazität des Grünwalder Stadions

Die Rückkehr auf Giesings Höhen weckt Emotionen rund um den TSV 1860. Jetzt fordert Verwaltungsrat Markus Drees eine Kapazitätserweiterung des Grünwalder Stadions - und macht der Stadt dazu einen Vorschlag.
von  Patrick Mayer
Die ausverkaufte Westkurve vor dem Pokalspiel gegen den FC Ingolstadt
Die ausverkaufte Westkurve vor dem Pokalspiel gegen den FC Ingolstadt © imago

München - Jeder, der seit der Rückkehr auf Giesings Höhen zu Gast war, zeigte sich hinterher begeistert. Auch Maik Walpurgis, Trainer des FC Ingolstadt lobte den TSV 1860 nach dem DFB-Pokalspiel für „fantastische Fans“ und die besondere Stimmung im Grünwalder Stadion. Geht es nach den „Freunden des Sechzgerstadions“, ist diese Stimmung lange nicht am Ende angelangt.

Eine überdachte Westkurve?

Markus Drees, FDS-Vorsitzender und Verwaltungsratschef der Löwen, forderte nun im Fan-Magazin „Da Brunnenmiller“ eine merkliche Kapazitätserweiterung samt revolutionärem Vorschlag, die Westkurve zu überdachen. Der 41-Jährige kritisierte die angeblich „willkürlich festgelegte Kapazität“ von 12.500 Zuschauern und brachte ein mögliches Fassungsvermögen von 19.000 Fans in die Debatte ein.

Stadt nannte Bedingung

Demnach habe das Baureferat der Stadt eine entsprechende Kapazitätserweiterung schon vor einem Jahr geprüft und als Bedingung eine Überdachung der Westkurve aus Lärmschutzgründen genannt. Übrigens: Nur mit einer kompletten Überdachung bliebe das Grünwalder Stadion eine Option bei einer Rückkehr in die 2. Liga.

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