Funkel legt (ein bissl) los

Der neue Löwen-Coach beobachtet und redet. Erste Entscheidung: Vallori bleibt Kapitän! Mit seinem Vorgänger will er nicht sprechen
Markus Merz |
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Funkel und Yannick Stark.
Rauchensteiner / Augenklick Funkel und Yannick Stark.

MÜNCHEN - Friedhelm Funkel Straße verbringen, Zeit für die eine oder andere Wohnungsbesichtigung soll aber noch bleiben.

„Ich bin überzeugt, dass ich mich hier sehr wohlfühlen werde. Ich bin offen für viele Dinge. Das wird auch in München der Fall sein.”

Über den Wohlfühlfaktor in seiner neuen Wahlheimat wird am Ende aber einzig und alleine der Erfolg mit den Löwen abhängen.

Bevor mit dem Spiel des TSV 1860 kurz zu einer Besprechung zur Seite nahm.

Und sonst?

Die AZ über den ersten Tag von Funkel und seine ersten Entscheidungen:

 





ANSPRACHE: Zehn Minuten nahm sich Funkel am Montag Zeit, um sich der Mannschaft vorzustellen und ein paar Vorstellungen loszuwerden. „Funkel hat eine klare Ansprache gehalten und einen selbstsicheren Eindruck gemacht”, sagte Mittelfeld-Ass Yannick Stark. Kapitän Gui Vallori verriet, dass Funkel über einige Trainingsinhalte der ersten Woche gesprochen habe – und dass Funkel zunächst mal das Team kennenlernen will. Funkel legt los – ein bissl.

 

 





KAPITÄN: Bei seiner Vorstellung am Sonntag hatte es noch Irritationen gegeben, ob Funkel Vallori möglicherweise als Kapitän ablösen könnte. Das ist nicht geplant. „Wir haben doch einen Kapitän. Daran wird sich im Moment nichts ändern, da gibt es aus meiner Sicht keinen Bedarf”, sagt Funkel. Heißt auch: Benny Lauth rückt nicht zurück in die unter Alexander Schmidt verlorene Führungsposition. „Warum auch?” Lauth nimmt die Entscheidung gelassen hin.

 

 





STURM: Wenn sich Schmidt bei einer Sache ins Abseits manövriert hatte, dann war es die Besetzung des Angriffs. Schmidt fand keine feste Besetzung, verunsicherte damit Lauth und den Kanadier Rob Friend. Beim ersten Training unter Funkel standen die beiden im Mittelpunkt, bekamen viele Flanken und durften den Ball oft über die Linie drücken. „Wir werden natürlich am Torabschluss arbeiten. Wenn man Spiele gewinnen will, muss man Tore schießen”, sagt Funkel. Damit äußerte der Rheinländer durchaus Kritik an seinem Vorgänger, wenn auch seine einzige. „Ich will völlig unvoreingenmmen an die Sache herangehen, habe auch mit keinem meiner Vorgänger gesprochen.”

 

 





ERFAHRUNG: Funkel will in den nächsten Wochen viele Einzelgespräche führen. In den ersten Tagen stehen vor allem die erfahrenen Spieler im Blickpunkt. „Spieler, die viel erlebt haben”, sagt Funkel. Den Anfang machte er am Montag, sprach unter anderem mit Daniel Bierofka Kai Bülow, Gui Vallori. 

 

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