Das sagt Poschner zum Geheimtraining

München - Nach den Debatten über eine mögliche Abschottung des Trainingsgeländes spricht sich auch Poschner klar für die Maßnahme aus.
"Ab und an soll mal hinten auf dem Fünfer trainieren werden. Hinter dem Pressestüberl soll ein Bereich abgetrennt werden", erklärte der Geschäftsführer Sport des TSV 1860. "Es geht darum ein Training mal in Ruhe abzuhalten, ohne dass alle die Abläufe einsehen können", so Poschner weiter.
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Dabei liegen die Trainingsplätze des TSV 1860 für die Abschottung logistisch sehr ungünstig. "Wir können nichts aus dem Boden stampfen von heute auf morgen. Aber das ist schon im Sommer in Planung gegeben worden", verriet der Sportdirektor, der die gemütliche Atmosphäre an der Grünwalder Straße wahren will. "Das ist hier so eine Konstellation, die es bei keinem anderen Verein gibt. Aber wir möchten auch mal dem Trainer die Chance geben unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu trainieren, ohne dabei Leute auszuschließen", begründete Poschner die Entscheidung.
Befürchtungen, dass die Mannschaft nur noch hinter verschlossenem Vorhang trainieren wird, weist er entschieden ab: "Geheimtraining ist die Ausnahme soll nur gelegentlich stattfinden. Das entscheidet am Ende auch der Trainer. Aber es geht nicht darum Menschen auszuschließen."