Cassalette verlängert Aufenthalt - Ismaik lässt die Löwen zappeln

1860-Präsident Peter Cassalette verlängert seinen Aufenthalt bei Investor Hasan Ismaik, dessen angebliche Krankheit dementiert er. Trainer Benno Möhlmann kritisiert die Abhängigkeit der sportlichen Planungen vom Jordanier.
Matthias Eicher |
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Tagen derzeit in Abu Dhabi: Investor Hasan Ismaik (l.) und Präsident Peter Cassalette.
sampics/Augenklick Tagen derzeit in Abu Dhabi: Investor Hasan Ismaik (l.) und Präsident Peter Cassalette.

München - Eigentlich wollte Peter Cassalette am Freitag wieder nach München reisen. Der Löwen-Präsident weilt seit Dienstag in Abu Dhabi, um mit Investor Hasan Ismaik über die zukünftige Zusammenarbeit der beiden Gesellschafter zu sprechen – die sich etwas fruchtbarer gestalten soll als in der Vergangenheit.

Zuletzt hieß es aber, der Jordanier würde den Oberlöwen nicht empfangen – er sei krank. Cassalette dementierte per Email: „Ismaik ist fit, alle Treffen verliefen planmäßig“, schrieb der Oberlöwe der AZ. Sein Zeitplan habe sich aber dennoch verschoben: „Ich komme erst am Samstag zurück“, so Cassalette, der durch die Verzögerung nicht an der präsidialen Sitzung am Freitag teilnehmen konnte. Bleibt also abzuwarten, mit welchen Ergebnissen er vom Persischen Golf heimkehrt.

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Trainer Benno Möhlmann gesteht unterdessen, dass die Löwen unter dem komplizierten Verhältnis zu Ismaik leiden: „Es ist für den Verein im Moment einfach schwer. Es ist ja so, dass in den letzten Wochen ein bisschen Funkstille herrschte. Wir sind nicht die, die frei handeln können, sondern sind darauf angewiesen, dass sich Ismaik meldet und in bestimmten Dingen seine Zustimmung gibt. Das ist nicht optimal“, sagte der Trainer am Freitag, gab sich aber gewohnt pragmatisch: „Ich beschränke mich auf meine Arbeit, um zuversichtlich in die letzten Spiele gehen zu können.“

Das Problem ist nur: Ohne die versprochene, aber immer noch nicht eingetroffene Million für Verstärkungen können die Löwen weitere Transferwünsche nicht realisieren. Ob man die Ablösesumme für Marius Wolf, nach AZ-Informationen rund 1,5 Millionen Euro, in neue Spieler reinvestieren könne? „Dafür gibt es keine Sicherheit“, so Möhlmann. Könnte also eng werden mit neuen Spielern bis zum 31. Januar: Dann schließt das Winter-Transferfenster.

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