Arminia kommt als Schlusslicht - Maurer not amused
MÜNCHEN - Reiner Maurer kann am Montagabend keinen großen Spaß gehabt haben. Als er daheim vor dem Fernseher saß und sich das Heimspiel des nächsten Löwen-Gegners ansah, trat genau das ein, was der Trainer der Sechzger befürchtet hatte...
Arminia Bielefeld ließ sich vom starken MSV Duisburg auseinandernehmen, lag schon nach einer Viertelstunde 0:3 zurück, verlor daheim letztlich 1:3 und kommt damit am Samstag als angeschlagener Tabellenletzter nach München.
„Wenn Bielefeld verliert, ist das nicht gerade ein Vorteil für uns“, hatte Maurer am Montagmittag gesagt, wohlwissend dass seine Elf das Schlusslicht zum einen unterschätzen und zum anderen der Abstand zu den Aufstiegsplätzen wachsen könnte.
Nach Duisburgs Auswärtserfolg steht die Mannschaft des verliehenen 1860-Stürmers Manuel Schäffler mit 18 Punkten auf Rang drei, die Löwen haben auf Platz sechs liegend vier Zähler weniger. Bielefeld hat mit sieben Niederlagen aus acht Spielen den schwächsten Saisonstart seit 1987 erlebt, damals folgte der Abstieg.
Trotz des für ihn ungünstigen Ausgangs zeichnete Maurer die Partie wie gewohnt auf, „ich mache das immer so, die Spieler bekommen dann von mir ein paar entscheidende Szenen vorgespielt“, erzählte er. „Aber nicht nur aus diesem einen Spiel, sondern auch aus vorherigen.“
mpl