Abreibung für Löwen: "Abhaken, besser machen"

Der TSV 1860 nach der Niederlage bei Fortuna Düsseldorf (1:3): Löwen-Kapitän Benny Lauth fordert:  „Lehren ziehen, besser machen“.
dpa |
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Fortuna Düsseldorf jubelt - die Löwen Rukavina und Schindler müssen zusehen.
dapd Fortuna Düsseldorf jubelt - die Löwen Rukavina und Schindler müssen zusehen.

Der TSV 1860 München spricht nach der Niederlage im Spitzenspiel bei Fortuna Düsseldorf (1:3) von einem Dämpfer zur rechten Zeit. Kapitän Benny Lauth fordert:  „Lehren ziehen, besser machen“.

Düsseldorf – Ganz schnell abhaken. Nach dem empfindlichen Dämpfer im Spitzenspiel bei Fortuna Düsseldorf wollten die Münchner Löwen nicht in Untergangsstimmung verfallen. „Natürlich sind wir enttäuscht über die Niederlage“, erklärte Kapitän Benjamin Lauth nach der 1:3 (0:1)-Schlappe in der 2. Fußball-Bundesliga am Freitagabend: „Aber wir können aus diesem Spiel unsere Lehren ziehen und es nächste Woche gegen Union Berlin wieder besser machen.“

Der Höhenflug des TSV 1860 wurde abrupt gestoppt – aber von einer heimstarken Fortuna, die über 90 Minuten ein Klassespiel machte. „Düsseldorf ist für mich im Moment die stärkste Mannschaft der Liga“, erklärte 1860-Sportchef Florian Hinterberger beeindruckt.

Allerdings machten die Löwen dem Gegner das Siegen auch nicht besonders schwer. „Mit unserer Leistung hätten wir auch gegen jede andere Mannschaft Probleme gehabt“, relativierte Trainer Reiner Maurer. Der Ex-Löwe Sascha Rösler (29. Minute/Foulelfmeter), Andreas Lambertz (46.) und der alle überragende Youngster Maximilian Beister (67.) trafen vor 28.300 Zuschauern für die Düsseldorfer, die in der Tabelle mit elf Punkten an den Sechzigern (9) vorbeizogen. Lauth gelang mit einem verwandelten Foulelfmeter in der 85. Minute nur noch eine Ergebniskorrektur.


Bilderstrecke: Einzelkritik - Die Löwen in Düsseldorf

„Wir müssen im nächsten Spiel vom Lauf- und Kampfeinsatz wieder besser sein“, forderte Maurer.

Die Löwen offenbarten gerade in der Defensive erhebliche Schwächen. Vor allem der 20-jährige Beister war nie zu stoppen, Gegenspieler Arne Feick verschuldete auch den Elfmeter zum 0:1. „Einige Spieler haben ihre Stärke diesmal nicht abrufen können“, analysierte Maurer. „Die Düsseldorfer hatten mehr Biss als wir“, gab Feik zu. Das zweite Gegentor kassierten die Münchner nur 18 Sekunden nach dem Wiederanpfiff. „Ohne Druck haben wir sie da durchs Mittelfeld marschieren lassen“, ärgerte sich Maurer.

Der Rückschlag war heftig, aber der Blick müsse nach vorne gerichtet werden, erklärte Mittelfeldspieler Daniel Halfar: „Wir werden das schnell abhaken und weiter an uns glauben. Nächste Woche haben wir bereits die Chance, die Niederlage vergessen zu machen.“

 

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