Rugby-WM: Neuseeland holt gegen Wales Bronze

Nach der verpassten Chance auf den historischen vierten WM-Titel hat sich Neuseeland bei der Rugby-Weltmeisterschaft in Japan die Bronzemedaille gesichert.
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Neuseeland sicherte sich im kleinen Finale Platz drei der Rugby-WM.
Mark Baker/AP/dpa/dpa Neuseeland sicherte sich im kleinen Finale Platz drei der Rugby-WM.

Tokio - Nach der verpassten Chance auf den historischen vierten WM-Titel hat sich Neuseeland bei der Rugby-Weltmeisterschaft in Japan die Bronzemedaille gesichert.

Im letzten Spiel von Trainer Steve Hansen und Kapitän Kieran Read setzten sich die All Blacks am Freitag in Tokio gegen Wales deutlich mit 40:17 (28:10) durch.

Die Neuseeländer, deren Traum vom dritten WM-Titel in Serie durch die 7:19-Halbfinalpleite gegen England platzte, waren vor den Augen von Ex-Kaiser Akihito und dessen Frau Michiko in dem mitreißenden Duell mit sechs erfolgreichen Versuchen das klar bessere Team. Die Waliser verpassten derweil ihre zweite WM-Medaille nach Bronze 1987 und den ersten Sieg gegen Neuseeland seit 1953.

Im Finale am Samstag in Yokohama (10.00 Uhr/ProSieben MAXX) stehen sich England und Südafrika gegenüber. In der Neuauflage des Finals von 2007, als die Springboks mit 15:6 gewannen, sind die Engländer Favorit und streben ihren zweiten Titel nach 2003 an. Südafrika könnte zum dritten Mal nach 1995 und 2007 die Webb-Ellis-Trophy holen und würde damit mit Neuseeland gleichziehen.

Weder Neuseeland noch Wales schenkten das Bronze-Duell ab, sondern begeisterten die Fans mit attraktivem Offensivspiel. In der fünften Minute legte Joe Moody den ersten erfolgreichen Versuch und nach der Erhöhung durch Richie Mo'unga führten die All Blacks mit 7:0, ehe es nach 13 Minuten durch den zweiten Versuch von Beauden Barrett und Mo'ungas Kick 14:0 hieß. Doch die Waliser verkürzten mit ihrem ersten Versuch durch Hallam Amos und dem anschließenden Kick auf 7:14 (21.).

Aber Ben Smith (33.) mit zwei Versuchen sowie Kicks von Mo'unga - und die All Blacks führten zur Halbzeit klar mit 28:10. Auch nach der Pause war Neuseeland das dominierende Team und siegte verdient.

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