Hopp oder Topp: Eintracht gegen Straßburg unter Siegzwang

Eintracht Frankfurt will in die Europa League. Dazu benötigt der hessische Fußball-Bundesligist gegen Straßburg eine Sieg mit zwei Toren. Trainer Hütter erwartet ein Geduldsspiel.
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Eintracht-Trainer Adi Hütter warnt vor dem Spiel gegen Straßburg: "Wir brauchen eine sehr intelligente Spielweise und eine sehr gute Defensive."
Arne Dedert/dpa Eintracht-Trainer Adi Hütter warnt vor dem Spiel gegen Straßburg: "Wir brauchen eine sehr intelligente Spielweise und eine sehr gute Defensive."

Frankfurt/Main - Mit Power und Köpfchen will Eintracht Frankfurt auch die letzte Hürde auf dem Weg nach Europa aus dem Weg räumen.

Im Playoff-Rückspiel gegen den französischen Ligapokal-Gewinner Racing Straßburg müssen die Hessen am heutigen Donnerstag (20.30 Uhr/Nitro) die richtige Mischung aus Hurra-Fußball und taktischer Disziplin finden, um das 0:1 aus dem Hinspiel in der Vorwoche zu korrigieren und wie im Vorjahr die Gruppenphase der Europa League zu erreichen. "Das ist ein gefährliches Ergebnis", sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter. "Wir brauchen eine sehr intelligente Spielweise und eine sehr gute Defensive. Die Null muss stehen."

PERSONAL: Der neue Torjäger Bas Dost ist für die Playoffs nicht spielberechtigt. "Es wäre schön gewesen, wenn er uns schon hätte helfen können", sagte Hütter über den am Montag von Sporting Lissabon verpflichteten Torjäger. Die Frankfurter hoffen daher auf einen Gala-Auftritt von Stürmer Ante Rebic. Der Vize-Weltmeister aus Kroatien war nach seiner lustlosen Vorstellung in Straßburg heftig in die Kritik geraten und zuletzt in Leipzig verletzt ausgefallen. Keine Option für die Startelf dürfte der zuletzt angeschlagene Mittelfeldspieler Mijat Gacinovic sein.

PERSPEKTIVE: Der Einzug in die Gruppenphase würde sich für die Eintracht sowohl sportlich als auch wirtschaftlich lohnen. "Für die Mannschaft und insbesondere die jungen Spieler sind internationale Spiele wichtig, um eine Weiterentwicklung zu haben. Und natürlich gibt es für den Verein viel Geld", betonte Hütter die Bedeutung. In der Vorsaison hatte Frankfurt beim Triumphzug bis ins Halbfinale mehr als 30 Millionen Euro eingenommen.

FANS: Mit 47.000 Zuschauern ist die Frankfurter Arena wie schon in der Qualifikation gegen die Fußball-Zwerge aus Tallinn und Vaduz ausverkauft. Damals kamen jeweils 48 000. Weil die Gäste aus Straßburg ihr Kontingent von 2600 Tickets komplett ausgeschöpft haben, muss ein Nachbarblock mit 1000 Plätzen als Pufferzone dienen und leer bleiben.

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