Pagelsdorf in Rostock gefeuert
ROSTOCK - Einen Tag nach der Entlassung von Rudi Bommer beim MSV Duisburg erwischte es nun den nächsten Zweitliga-Trainer. Frank Pagelsdorf wurde am Montag bei Hansa Rostock beurlaubt. Als Übergangstrainer feiert nun Juri Schlünz ein Comeback.
Hansa Rostock war für Frank Pagelsdorf immer eine Herzenssache. Schon von 1994 bis 1997 arbeitete der frühere Profi (301 Bundesligaspiele) an der Ostsee, 2005 kehrte er zu Hansa zurück. Zwei Mal schaffte er mit dem Verein den Aufstieg in die Bundesliga (1995, 2007), nun ist seine Zeit in Rostock abgelaufen.
„Der Vorstand hat mich davon in Kenntnis gesetzt, dass ich beurlaubt worden bin. Der Verein ist und wird immer etwas Besonderes für mich bleiben“, sagte der Coach am Montag. Damit reagierten die Hanseaten einen Tag nach dem 2:2 gegen den VfL Osnabrück auf die negative sportliche Situation: Nach zwölf Spieltagen hat der Bundesliga-Absteiger, der den direkten Wiederaufstieg als Saisonziel ausgegeben hatte, nur 14 Punkte auf dem Konto und steht auf Tabellenplatz zwölf. Zuletzt gab es vier Spiele in Folge keinen Sieg, am Sonntag verspielte die Mannschaft in der letzten Viertelstunde einen 2:0-Vorsprung.
Als Übergangslösung präsentierte der Verein gestern Juri Schlünz. Der 47-Jährige, vom 9. Oktober 2003 bis 14. November 2004 schon einmal Hauptverantwortlicher auf der Bank, wird am Dienstag zum ersten Mal das Training leiten. „Dies ist definitiv eine Übergangslösung“, sagte Rostocks Vorstandsvorsitzender Dirk Grabow am Montag nach dem Absturz auf Platz zwölf, „aufgrund der sportlichen Entwicklung der vergangenen Wochen sind wir zum Schluss gekommen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, etwas zu verändern. Wir sind absolut nicht zufrieden.“ Als Nachfolger auf dem Chefsessel wird Thomas Doll gehandelt. Schlünz, als Vorstandsmitglied in Rostock zuletzt für den Amateur- und Jugendbereich verantwortlich, musste überredet werden, das Amt noch einmal zu übernehmen. „Ich war nicht so erfreut, dass die Wahl auf mich fiel. Ich hatte ganz andere Intensionen“, erklärte Schlünz, “aber die Situation ist so ernst, und wenn man seit 40 Jahren bei Hansa ist, stimmt man dieser Lösung zu. Ich habe mich nicht als Erster gemeldet, als gefragt wurde, wer macht es.“ Das Hansa- Urgestein ist bei den Fans sehr beliebt. Als ehemaliger Hansa-Profi hat er zwischen 1979 und 1994 immerhin 356 Spiele für den Verein bestritten. Ihm zur Seite steht der Rostocker Chefscout Thorsten Haas, der den ebenfalls beurlaubten Co-Trainer Timo Lange ersetzt. Torwarttrainer Perry Bräutigam bleibt dagegen im Trainerstab.
Schlünz, als Vorstandsmitglied in Rostock zuletzt für den Amateur- und Jugendbereich verantwortlich, musste überredet werden, das Amt noch einmal zu übernehmen. „Ich war nicht so erfreut, dass die Wahl auf mich fiel. Ich hatte ganz andere Intensionen“, erklärte Schlünz, “aber die Situation ist so ernst, und wenn man seit 40 Jahren bei Hansa ist, stimmt man dieser Lösung zu. Ich habe mich nicht als Erster gemeldet, als gefragt wurde, wer macht es.“ Das Hansa- Urgestein ist bei den Fans sehr beliebt. Als ehemaliger Hansa-Profi hat er zwischen 1979 und 1994 immerhin 356 Spiele für den Verein bestritten. Ihm zur Seite steht der Rostocker Chefscout Thorsten Haas, der den ebenfalls beurlaubten Co-Trainer Timo Lange ersetzt. Torwarttrainer Perry Bräutigam bleibt dagegen im Trainerstab.
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