Ohne Messi, mit Neymar: Erzrivalen trennen sich 1:1

Argentinien wartet nach drei Spielen weiter auf den ersten Sieg in der WM-Quali. Ohne Lionel Messi kam der WM-Finalist im Heimspiel gegen Erzrivale Brasilien nur zu einem 1:1. Auch für die Selecao war der Punkt zu wenig - aber zumindest Neymar ist wieder dabei.
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Die Erzrivalen Brasilien und Argentinien trennten sich am Freitagabend 1:1.
dpa Die Erzrivalen Brasilien und Argentinien trennten sich am Freitagabend 1:1.

Buenos Aires - Mit dem 1:1 in der WM-Qualifikation waren weder Brasilien noch Argentinien zufrieden. Ohne Lionel Messi wartet der WM-Finalist nach drei Spielen weiter auf den ersten Sieg und liegt mit zwei Punkten nur auf dem vorletzten Platz der Südamerika-Gruppe. Erzrivale Brasilien hat nach dem wegen heftiger Regenfälle in Argentinien zunächst verschobenen Klassiker nun vier Zähler und kann sich zumindest über die Rückkehr des zuletzt gesperrten Superstars Neymar freuen.

Dem 23 Jahre alten Fußballprofi des FC Barcelona gelang in Buenos Aires am Freitagabend (Ortszeit) allerdings nicht viel. "Neymar konnte wegen des Pressings der Argentinier sein Spiel nicht entwickeln", sagte Brasiliens Trainer Carlos Dunga. Nach seiner Roten Karte bei der Copa América hatte Neymar in den beiden ersten Spielen der WM-Qualifikation noch gefehlt.

Auch ohne Messi war Argentinien aber zunächst das stärkere Team und setzte den brasilianischen Torwart Alisson im River-Plate-Stadion mehrfach unter Druck. Nach einem von Ángel Di María eingeleiteten Angriff brachte Ezequiel Lavezzi die Gastgeber in der 33. Minute in Führung.

Lesen Sie hier: Versteckspiel und Nervenkrieg um Messi

Lucas Lima traf nach der Pause zum Endstand (58.). Nach einem Latten-Kopfball des kurz zuvor eingewechselten Bayern-Flügelflitzers Douglas Costa staubte der Mittelfeldspieler vom FC Santos ab. Drei Minuten vor dem Abpfiff musste David Luiz von Paris St. Germain wegen wiederholten Foulspiels vom Platz.

Weil Brasiliens kommender Gegner Peru wenig später 1:0 (1:0) gegen Paraguay gewann, reichte der Selecao der eine Punkt zu Rang vier in der Tabelle. Der Ex-Schalker Jefferson Farfán traf nach 30 Minuten. Tabellenführer ist Ecuador mit neun Punkten.

Die besten vier Teams der Südamerika-Gruppe qualifizieren sich direkt für die WM 2018 in Russland. Der Fünfte bekommt eine weitere Chance in den Playoffs gegen einen Vertreter der Ozeanien-Gruppe.

Argentinien muss am vierten Spieltag am Dienstag in Barranquilla gegen Kolumbien antreten. "Wir sind gezwungen, gegen Kolumbien einen Sieg zu erreichen", sagte Trainer Gerardo Martino nach dem Unentschieden gegen Brasilien.

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