Medien: Arsenal-Profi Kolasinac vor Rückkehr zu Schalke

Laut Medien-Berichten steht Linksverteidiger Kolasinac vor einer Rückkehr von FC Arsenal zu Schalke 04. Er könnte die erhoffte Verstärkung auf der Außenbahn sein. Der Verein mochte die Spekulationen nicht kommentieren.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
1  Kommentar
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ bei Google News
Der FC Schalke 04 holt Sead Kolasinac (r) aus London zurück.
Der FC Schalke 04 holt Sead Kolasinac (r) aus London zurück. © Nick Potts/PA Wire/dpa
Gelsenkirchen

Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 ist übereinstimmenden Medienberichten zufolge auf der Suche nach einer Verstärkung fündig geworden und will Defensivspieler Sead Kolasinac zurückholen.

Der 27-Jährige vom FC Arsenal soll per Leihe bis Saisonende verpflichtet werden, berichteten die "Bild" und der TV-Sender Sky. Bereits von 2011 bis 2017 war der Nationalspieler Bosnien-Herzegowinas für den Revierclub aktiv gewesen. Die Königsblauen mochten die Berichte am Donnerstag auf dpa-Anfrage nicht kommentieren.

Der neue Schalke-Trainer Christian Gross hatte zuletzt seine Hoffnung auf Neuzugänge im Winter trotz der finanziell angespannten Lage des Tabellenletzten deutlich gemacht. "Es gibt natürlich immer Wünsche, wir versuchen das Optimum zu machen", sagte der 66 Jahre alte Schweizer zuletzt.

Gross sieht vor allem auf den defensiven und offensiven Außenbahnen Handlungsbedarf. Auf der von Kolasinac bevorzugten linken Abwehrseite hat Schalke zu Bastian Oczipka praktisch keine Alternative. Hamza Mendyl konnte seine Bundesligatauglichkeit noch nicht nachweisen. Ihn würde man am liebsten abgeben. Gesucht wird zudem ein Rechtsverteidiger, zumal Kilian Ludewig nach einer Fuß-Operation lange ausfällt.

Kolasinac ist unzufrieden in London, wo er noch einen Vertrag bis 2022 besitzt. Verletzungsbedingt und wegen einer Covid-19-Erkrankung kam er in der laufenden Premier-League-Saison nur einmal am zweiten Spieltag zum Einsatz. Dazu absolvierte er einige Spiele in der Europa League.

In Gelsenkirchen war er bis zu seinem Wechsel 2017 Publikumsliebling, erzielte in 94 Bundesliga-Spielen vier Tore und machte aus seiner Liebe zu Schalke nie einen Hehl. Ein Problem könnte die Finanzierung des Deals sein. Kolasinac müsste auf große Teile seines üppigen Gehalts verzichten. Laut "Bild" müsste Schalke mehr als zwei Millionen Euro für die Halbjahres-Leihe aufwenden, viel Geld für den klammen Club. Sportvorstand Jochen Schneider hatte in Bezug auf mögliche Verstärkungen versprochen: "Wir werden alles tun, wozu wir in der Lage sind."

© dpa-infocom, dpa:201231-99-859427/3

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
1 Kommentar
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
  • Superturner am 31.12.2020 18:58 Uhr / Bewertung:

    Die Schalker lernens nie , jetzt bezahlen Sie dem nächsten Bankdrücker ein Millionengehalt, das sind die gleichen Amateure wie unser Scheichverein in München...

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.