Großprojekt Trainingslager: Mehr als nur paar Fußbälle

 Mit dem Kleinbus von Franken an die Costa del Sol und zurück. Für zwei ist das Trainingslager heute noch nicht beendet.
Christian Lehnhart |
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Michael Wiesinger trägt eines der Männchen. Zehn Stück hat der Club mit nach Spanien genommen.
Sportfoto Zink Michael Wiesinger trägt eines der Männchen. Zehn Stück hat der Club mit nach Spanien genommen.

Mit dem Kleinbus von Franken an die Costa del Sol und zurück. Für zwei ist das Trainingslager heute noch nicht beendet.

La Cala de Mijas/ Nürnberg - Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“, lautet eine Weisheit im Volksmund. Geht es nach dieser, haben beim Club in den nächsten Tagen besonders zwei Männer viel zu berichten. Teammanager Boban Pribanovic und Zeugwart Udo Rauh werden wie die FCN-Mannschaft heute aus dem Trainingslager in Spanien abreisen und in die kalte Heimat zurückkehren. Aber nicht wie die Kicker und der Rest vom Club-Tross mit dem Flugzeug (Abflug um 13.55 Uhr). Das Duo wird die Strecke La Cala de Mijas/Nürnberg mit dem Kleinbus bewerkstelligen – stolze 2470 Kilometer.

An Bord wird neben reichlich Cola und Energydrinks auch das komplette Trainings- und Spielinventar des Club Platz finden. Rund 1,5 Tonnen, bestehend aus etwa 30 Bällen, 10 Männchen (für das Trainieren von Freistössen), 20 Trainingsstangen, über 100 Paar Schuhen, Gewichten, Matten, Trikots, Trainingsanzügen und sogar Hürden. „Da kommt einiges zusammen“, weiß Boban Pribanovic. „So vollgeladen können wir dann auch maximal 100 km/h fahren.“ Macht bei 2470 Kilomter einen Trip von 24 Stunden. „So lange haben wir auch für die Hinfahrt gebraucht. Wir sind am Donnerstag vor einer Woche um 17.45 Uhr am Valznerweiher gestartet und waren am Freitagabend um 17.30 Uhr im Quartier.“Fast einen Tag auf Europas Autobahnen, in einem Stück durch, alle paar Stunden einen Fahrerwechsel.

Der Grund für diese Marathonstrecke der beiden hat ganz plausible Gründe. Der Transport des Inventars kostet mit dem Bus nur einen Bruchteil dessen, was die Fluggesellschaft für die anderthalb Tonnen Zusatzgewicht verlangt hätte. Somit spart der Verein eine Stange Geld - und die beiden Cluberer werden dank der 2470 Kilometer langen Heimreise reich an Erfahrung.

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