Dank Joker Günter: Freiburg ringt Oberachern nieder

Außenseiter Oberachern hält in der ersten Pokal-Runde gegen Freiburg lange stark dagegen. Erst die Einwechslung von Christian Günter sorgt im Baden-Derby für den Ausschlag zugunsten des Erstligisten.
dpa |
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Nur einmal musste er hinter sich greifen: Oberacherns Torwart Mark Redl.
Nur einmal musste er hinter sich greifen: Oberacherns Torwart Mark Redl. © Philipp von Ditfurth/dpa
Freiburg

Mit reichlich Mühe hat der SC Freiburg sein ungewohntes Auswärtsspiel im altehrwürdigen Dreisamstadion gewonnen und dadurch die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht.

Der Fußball-Bundesligist setzte sich im Baden-Derby gegen den lange Zeit überraschend starken Fünftligisten SV Oberachern mit 2:0 (0:0) durch. Christian Günter (60. Minute) und Roland Sallai (77.) trafen vor 24.500 Zuschauern für die Freiburger. Die Partie wurde nicht in Oberachern, sondern im Dreisamstadion, der früheren Heimat des Sport-Clubs, ausgetragen.

Fünftligist mutig

Sie würden sich nicht hinten reinstellen, hatten die Oberacherner angekündigt - und sie hielten Wort. Der Außenseiter spielte in der ersten Halbzeit munter mit und war der Führung sogar näher als der Europa-League-Teilnehmer. Gleich zweimal stand Marvin Ludwig im Blickpunkt: Erst wurde ein Kopfballtreffer des Verteidigers wegen Abseits nicht anerkannt (14.), dann hämmerte er einen Freistoß an den linken Pfosten (27.). Ein Raunen ging durch das Stadion, bei den SVO-Fans wuchs spürbar die Hoffnung auf die mögliche Sensation.

Nico Huber, beim 1:9 gegen Borussia Mönchengladbach in der ersten Pokalrunde der Vorsaison einziger Torschütze des SVO, setzte einen Distanzschuss über den Kasten (37.). Der freche Versuch, den weit draußen stehenden Freiburger Keeper Noah Atubolu per Heber zu überwinden, war sinnbildlich für den Auftritt des Oberligisten. Die beste Chance des SC vereitelte Torhüter Mark-Patrick Redl stark gegen den auffälligen Sallai (40.). Zur Pause wurden die Oberacherner von ihren Anhängern lautstark bejubelt.

Günther mit Schiene

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Freiburger allerdings die Schlagzahl - und wurden durch ihren eingewechselten Kapitän erlöst. Günter, der sich in der Saisonvorbereitung den rechten Arm gebrochen hatte und deswegen mit einer Schiene spielte, drosch den Ball aus rund 20 Metern ins rechte untere Eck. Das Tor zeigte Wirkung, in der Folge hatte der Favorit die Partie komplett im Griff. Mehrere Versuche des SC aus der Ferne scheiterten, dann sorgte Sallai mit einem platzierten Flachschuss für die Entscheidung.

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