Barca glänzt, ManU schmeißt Inter raus

Wie schon im Vorjahr stehen alle vier englischen Teams im Viertelfinale der Champions League. Derweil untermauerte der FC Barcelona seine Ambitionen, die britische Vorherrschaft in der Königsklasse zu durchbrechen.
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Leidet noch immer an Fieber: Der erkältete Thierry Henry wird wohl nicht gegen Bayern spielen.
dpa Leidet noch immer an Fieber: Der erkältete Thierry Henry wird wohl nicht gegen Bayern spielen.

Wie schon im Vorjahr stehen alle vier englischen Teams im Viertelfinale der Champions League. Derweil untermauerte der FC Barcelona seine Ambitionen, die britische Vorherrschaft in der Königsklasse zu durchbrechen.

Die englische Premier League bleibt im europäischen Klub-Fußball weiterhin das Maß aller Dinge. Einen Tag nach dem FC Liverpool und dem FC Chelsea qualifizierten sich am Mittwoch auch der FC Arsenal und Titelverteidiger Manchester United für das Viertelfinale der Champions League. ManU besiegte Italiens Meister Inter Mailand im Rückspiel des Achtelfinales mit 2:0, die «Gunners» aus London setzten sich mit 7:6 im Elfmeterschießen beim AS Rom durch. Die Runde der letzten Acht komplettieren der FC Barcelona, der Olympique Lyon mit 5:2 vom Platz fegte, und der FC Porto nach einem torlosen Remis gegen Atletico Madrid.

Inter scheitert an Pfosten und Latte

Damit sind im Viertelfinale am 7./8. und 14./15. April wie schon in der vergangenen Saison noch alle vier englischen Klubs mit von der Partie. Dazu kommen mit Barcelona und dem FC Villarreal zwei spanische Mannschaften, der FC Porto und der FC Bayern München, der am Dienstag Sporting Lissabon 7:1 deklassiert hatte.

Nachdem am Vorabend bereits der FC Chelsea Juventus Turin ausgeschaltet hatte, behielten die Klubs von der Insel auch am Mittwoch im Duell gegen Italien die Oberhand. Nach dem 0:0 in San Siro warf Manchester im Duell der Meister Inter Mailand durch Kopfballtore von Nemanja Vidic (4. Minute) und Cristiano Ronaldo (49.) aus dem Wettbewerb. Damit überstand die Elf von Trainer Alex Ferguson auch das 21. Champions League-Spiel in Serie ungeschlagen und unterstrich ihre erneute Anwartschaft auf den Titel. Die Chance, das Blatt für Inter zu wenden, vergab Zlatan Ibrahimovic (30.) mit einem Lattenkopfball. Dann scheiterte Adriano am Pfosten (59.).

Arsenal gewinnt im Elfmeterschießen

Der FC Arsenal hatte seinen 1:0-Vorsprung aus der ersten Begegnung im Olympiastadion von Rom schnell verspielt. Der Ex-Leverkusener Juan bestrafte in der 9. Minute einen Abwehrschnitzer der Londoner, die auch danach große Schwächen demonstrierten. Doch im Elfmeterschießen zeigten die Engländer die besseren Nerven und sicherten sich mit dem 15. Schuss den Sieg.

Der FC Barcelona garnierte einen großen Fußball-Abend gegen Lyon mit fünf Toren. Thierry Henry, der bereits im Hinspiel in Lyon zum 1:1 erfolgreich gewesen war, krönte die überragende Leistung gegen seine Landsleute mit einem Doppelschlag (25./27), der Olympique frühzeitig alle Hoffnungen auf das Weiterkommen nahm. Ballkünstler Lionel Messi (40.) und Primera Division-Toptorschütze Samuel Eto'o (43.) schraubten das Resultat auf 4:0, ehe Jean Makoun und Juninho kurz vor und kurz nach der Pause für die Gäste erfolgreich waren. Seydou Keita (90.+4) besorgte den Endstand, nachdem Gäste-Spieler Juninho kurz zuvor die Rote Karte gesehen hatte.

In einer Partie ohne große Höhepunkte sicherte sich der FC Porto den Einzug ins Viertelfinale. Den Portugiesen, Champions League- Sieger von 2004, reichte nach dem 2:2 aus dem Hinspiel ein torloses Remis, um Atletico auszuschalten. (nz/dpa)

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