Barbarez will Aufsichtsrat werden

Der ehemalige Torjäger Sergej Barbarez will für den Aufsichtsrat des Hamburger SV kandidieren. Gleichzeitig will er seinen Trainerschein in Bosnien machen.
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Sergej Barbarez beendete seiner Karriere bei Leverkusen. Sein Lieblingsverein ist aber der HSV.
dpa Sergej Barbarez beendete seiner Karriere bei Leverkusen. Sein Lieblingsverein ist aber der HSV.

HAMBURG - Der ehemalige Torjäger Sergej Barbarez will für den Aufsichtsrat des Hamburger SV kandidieren. Gleichzeitig will er seinen Trainerschein in Bosnien machen.

„Ich meine das sehr ernst, das ist kein Spaß, ich habe es mir genau überlegt“, bestätigte der 37-Jährige einen Bericht der „Bild“-Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). „Ich hänge sehr am Verein und möchte meinen Beitrag leisten“, ergänzte der Stürmer, der sechs Jahre von 2000 bis 2006 für die Hanseaten spielte. Am 25. Januar wird der zwölfköpfige Aufsichtsrat bei einer Mitgliederversammlung neu gewählt.

Parallel werde er seinen Trainerschein in Bosnien machen. „Das kann mir nur helfen. Ich habe schon die B- und A-Lizenz, im Sommer kommt der letzte Schein, der in meiner Heimat genauso aufwendig ist wie in Köln“, erzählte Barbarez, der nach seinem Bundesliga-Abschied bei Bayer Leverkusen mit seiner Familie an der Elbe lebt. „Ich liebe Hamburg und möchte dem HSV etwas zurückgeben“, sagte der ehemalige Nationalspieler. Besonders auf die Arbeit mit Ex-Fußballer Willi Schulz im Aufsichtsrat Freude er sich. „Er ist eine Legende mit sehr viel Erfahrung. Ich würde dann die jüngere Generation Fußball vertreten.“ Bis zum 21. Dezember muss er seine Bewerbung beim HSV- Ehrenrat einreichen.

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