Nach nur sieben Monaten beim FC Bayern: Kevin Yebo wechselt zurück nach Chemnitz

Das Ende eines Missverständnis: Kevin Yebo verlässt die Basketballer des FC Bayern wieder und kehrt zu seinem Ex-Klub nach Chemnitz zurück.
Ruben Stark
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Kevin Yebo verlässt den FC Bayern.
Kevin Yebo verlässt den FC Bayern. © IMAGO / Beautiful Sports

München - Kevin Yebo war einer der besten deutschen Spieler der Bundesliga, sein Wechsel zum FC Bayern Basketball der nächste logische Karriereschritt – doch nun hat sich dieses Engagement endgültig als Missverständnis entpuppt. Der Flügelspieler, der in der vergangenen Saison maßgeblich an der Halbfinal-Teilnahme der Niners Chemnitz beteiligt war und danach in die bayerische Landeshauptstadt weiterzog, geht zurück zu seinem sächsischen Ex-Klub.

Der 28-Jährige trainierte am Donnerstag bereits mit seinen neuen, alten Teamkollegen, am Freitag sollte die Rückkehr verkündet werden – und am Samstagabend wird Yebos erster Einsatz im BBL-Gastspiel der Chemnitzer bei der BG Göttingen (20 Uhr) erwartet. 

Bayerns Sportdirektor: "Hoffen für ihn, dass sein neuer Anlauf in Chemnitz gelingt"

Die Münchner, die den 2,07 Meter großen Power Forward aufgrund der Knieverletzungen von Devin Booker und Oscar da Silva gerade gut gebrauchen könnten, stimmten dem von Yebo forcierten Abgang etwas zähneknirschend – und um die Teamchemie nicht zu gefährden – zu. Der gut dotierte und eigentlich auf drei Jahre angelegten Vertrag wurde ohne gegenseitige finanzielle Forderungen aufgelöst.

"Kevin hat sich aus persönlichen Gründen entschlossen, seinen Platz im Team aufzugeben. Wir hoffen für ihn, dass sein neuer Anlauf in Chemnitz gelingt", sagte Bayerns Sportdirektor Dragan Tarlac.

Yebo beim FC Bayern auch wegen privater Probleme nie glücklich geworden

Yebo, dessen Vater von der Elfenbeinküste stammt, war beim FCBB auch bedingt durch private Umstände nicht dauerhaft glücklich geworden. Die persönlichen Sorgen setzten ihm emotional sehr zu, ließen ihn nicht wirklich los und kaum einmal frei aufspielen. Er versäumte daher auch immer wieder einmal Trainingseinheiten

Im Dezember beim Pokal-Viertelfinale gegen Rasta Vechta (103:67) hatte Yebo mit 19 Punkten und auch einer starken Defensivleistung seinen besten Abend als Bayern-Profi, da lobte ihn auch Weltmeistercoach Gordon Herbert und hoffte wie der gesamte Klub auf eine Wende zum Guten. Doch die blieb in den Wochen danach aus, die Einsatzzeiten Yebos reduzierte sich stetig, manchmal kam er gar nicht zum Zug.  Am vergangenen Sonntag beim 94:72 der Bayern in Chemnitz gehörte Yebo abermals nicht zum Aufgebot, die Gerüchte zur Chemnitzer Rückholaktion waren da bereits im Umlauf. Nun ist Yebos Zeit in München nach sieben Monaten tatsächlich vorüber. 

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