Wie Müller sich vor Tritten schützt

Bayerns WM-Star Thomas Müller sorgt sich vor dem Gastspiel beim rustikalen FC Kaiserslautern um seine Gesundheit.
von  Abendzeitung
Natürlich ist die Jubelpose Thomas Müller die liebste. Weil er aber so oft trifft, wird er auch ziemlich oft gefoult.
Natürlich ist die Jubelpose Thomas Müller die liebste. Weil er aber so oft trifft, wird er auch ziemlich oft gefoult. © dpa

Bayerns WM-Star Thomas Müller sorgt sich vor dem Gastspiel beim rustikalen FC Kaiserslautern um seine Gesundheit.

MÜNCHEN Thomas Müller weiß inzwischen genau, was ihn in der Bundesliga erwartet. Und umso mehr Dinger der WM-Torschützenkönig reinmüllert, desto schlimmer wird es werden. Die gegnerischen Abwehrspieler wissen sich Müllers Torgefährlichkeit oft nur mit Fouls zu erwehren. Einen Großteil der insgesamt 24 Fouls, die Wolfsburg am Freitag beim 2:1-Sieg der Bayern zum Bundesligaauftakt beging, trafen Müller.

Beim nächsten Spiel am Freitag beim 1. FC Kaiserslautern (20.30 Uhr, Sky und Liga total live) wird es für Müller sicher auch nicht besser werden. „Es wird wohl besser sein, dort die langen Schienbeinschoner auszupacken. Damit es nicht so weh tut", sagt Müller selbst. Er sagt das lachend, es ist ein Scherz. Aber durchaus mit einem ernsten Hintergrund. Auch Müller weiß, obwohl er bisher noch nie gegen Lautern gespielt hat, dass die Pfälzer traditionell eine rustikale Spielweise betreiben – und vor allem gegen den FC Bayern immer besonders motiviert sind. „Sehr viele Bayern-Fanclubs gibt es dort nicht", sagt Müller, „ich weiß, dass es eine besondere Rivalität gibt zwischen Bayern und Lautern.“

Seine eigene Spielweise ändern will Müller aber für das Spiel gegen die Truppe von Ex-Löwencoach Marco Kurz nicht. „Wir müssen das Spiel seriös angehen, aber klar ist auch: Die sind Aufsteiger, wir sind Meister.“ Heißt: Müller will unbedingt auf dem Betzenberg siegen. Auch, wenn es am Freitagabend ein bisschen weh tun wird.

fil

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.