Pep über Hoeneß: "Haben uns fast jeden Tag gesprochen"

Uli Hoeneß spielte eine entscheidende Rolle bei der Verpflichtung von Pep Guardiola. Trotz Gefängnisstrafe hatten die Beiden zuletzt viel Kontakt, wie Guardiola nun berichtet. Außerdem sagt der Bayern-Trainer, was er sich bei Hoeneß erhofft.
München - Die vorzeitige Haftentlassung von Uli Hoeneß steht bevor. Ab Montag ist der Ex-Präsident des FC Bayern ganz auf freiem Fuß. Das freut auch Bayern-Trainer Pep Guardiola, wie er auf der Pressekonferenz am Freitag mitteilte: "Natürlich sind wir alle sehr zufrieden, dass er entlassen wird."
Guardiola hofft, dass Hoeneß "auf meinen Rat hört"
Seit 1979 arbeitete Hoeneß bereits als Manager für den deutschen Rekordmeister, war von 2009 bis 2014 Präsident des Vereins. "Er ist sehr wichtig für den gesamten Verein", betont Guardiola. "Im Moment ist seine Aufgabe bei der Jugend. Alle Mannschaften der Welt brauchen Spieler von den Jugendakademien."
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Hoeneß war zuletzt Freigänger und arbeitete am Tag in der Jugendabteilung des FC Bayern, musste nur noch über Nacht ins Gefängnis. Deshalb gab es die Möglichkeit, sich mit Guardiola auszutauschen.
Der Katalane berichtet: "Wir haben uns in den letzten Wochen fast jeden Tag hier gesehen und gesprochen. Ich Freude mich über seinen Rat und hoffe, dass er sich auch über meinen Rat freut und darauf hört." Etwa auf den Rat, erneut als Präsident zu kandidieren?