James: Irre Vertragsklausel könnte FC Bayern Millionen bringen
München - Das Vertragskonstrukt um James beim FC Bayern ist zugegeben nicht das einfachste. Aus der Außenperspektive zumindest.
Und doch ist es für die Münchner hochlukrativ, in jedem Fall. Dazu trägt auch die einseitige Kaufoption bei, von der das Fachmagazin "Kicker" in seiner Donnerstagsausgabe berichtet.
FC Bayern München würde James gerne halten
Zur Einordnung: Der 27 Jahre alte Kolumbianer ist bis Sommer 2019 von Real Madrid an die Säbener Straße ausgeliehen. Laut "Kicker" würden die Bayern den offensiven Mittelfeldspieler gerne darüberhinaus für drei Jahre an sich binden. Aber diesmal gekauft und nicht als Leihe, den der eigentliche Kontrakt des Südamerikaners bei den Königlichen läuft noch bis 2021.
Die Kaufoption soll bei 42 Millionen Euro liegen. Alleine ein Kauf wäre bereits ein lohnendes Geschäft, hat James laut "transfermarkt.de" schließlich einen aktuellen Marktwert von 80 Millionen Euro (!).
Es soll jedoch Zweifel geben, ob James über 2019 hinaus in München bleiben will. Die Bayern könnten nun einen lohnenden Kniff wählen: Konkret, James für 42 Millionen Euro kaufen und dann wieder verkaufen. Würden die Madrilenen den kolumbianischen Superstar schließlich zurückhaben wollen, müssten sie mehr als die geschätzt 13 Millionen Euro Leihgebühr obendrauf zahlen, die die Münchner in die spanische Hauptstadt entrichten.
Zahlt Real Madrid obendrauf?
In diesem Fall hätten die Königlichen sogar dafür gezahlt, dass der Tempodribbler für den FC Bayern spielte. Hätte, wenn und aber - aktuell ist er noch zum FC Bayern verliehen. Und vielleicht möchte James ja doch bleiben. Sollte etwa den Münchnern im Sommer der ganz große Erfolg gelingen, der nicht nur von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge angestrebte Champions-League-Sieg.
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