FC Bayern München: James Rodriguez denkt an Abschied wegen Isolation
München - James Rodríguez war der Wunschspieler von Carlo Ancelotti, doch nach dessen Entlassung soll der Kolumbianer, der erst im Sommer von Real Madrid an die Isar gewechselt ist, offenbar schon wieder an seinen Abschied.
Wie das spanische Portal Diario Gol berichtet, soll sichJames sowohl sportlich, als auch menschlich nicht wirklich wohl fühlen in München. Ex-Trainer Ancelotti war für den 26-Jährigen eine Art Ziehvater. Nun ist der Italiener Geschichte und James soll sich isoliert fühlen. Er denke dem Bericht zufolge an eine Rückkehr nach Madrid, um dort den Konkurrenzkampf mit den Stars wieder aufzunehmen.
In München soll neben den sportlichen Problemen auch die Sprachbarriere und die Trennung von seiner Frau Daniela Ospina für die Isolation des Mittelfeldstars verantwortlich sein. Gleich nach seiner Ankunft in München erlitt der 26-Jährige eine Verletzung, die ihn außer Gefecht setzte. So kam er bisher nur auf drei Bundesliga-Einsätze, in denen er ein Tor und eine Vorlage erzielte.
Allerdings riet ihm der kolumbianische Nationaltrainer José Pekerman in einem persönlichen Gespräch offenbar zum Verbleib in München, wie er vor der Länderspielpause verriet. "James habe ich gesagt, dass er ruhig bleiben soll, weil er bei einem großen Verein ist und es keine Rolle spielt, dass ihn sein ehemaliger Real-Trainer geholt hat. Er ist nach München gekommen, weil er großartige Fähigkeiten besitzt", erklärte Pekerman.
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