FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge rechtfertigt die Bayern-Abrechnung

München - Karl-Heinz Rummenigge hat die Abrechnung der Bayern-Bosse mit Medien, TV-Experten und Ex-Spielern verteidigt. (Lesen Sie auch: Nach Bernat-Attacke - Rummenigge rüffelt Hoeneß)
Rummenigge erwartete Medienecho
"Wir haben die Pressekonferenz gemacht, um bei den Medien ein faireres und seriöseres Prozedere anzumerken. Das war auch ein Zeichen an die Mannschaft, dass wir sie unterstützen", sagte der 63-Jährige vor dem Abflug des FC Bayern zum Champions-League-Spiel bei AEK Athen (Dienstag, 18.55 Uhr, im AZ-Liveticker): "Dass es ein Medienecho in dieser Größenordnung geben würde, war klar. Das Wichtigste ist aber, dass die Mannschaft am Wochenende in Wolfsburg gewonnen hat, weil sie davor nicht so erfolgreich gespielt hat."
Im Video: Rummenigge rüffelt Hoeneß für Bernat-Aussagen
Rummenigge stellte quasi einen Zusammenhang zwischen der Bayern-Schelte und dem Sieg der eigenen Mannschaft nach zuvor vier sieglosen Spielen her.
"Die Mannschaft hat das Zeichen verstanden, dass sie nach den vier Spielen, in denen wir nicht gut waren, jetzt einfach gefragt ist. Die Mannschaft hat in Wolfsburg gut reagiert", meinte der Vorstandsboss des Rekordmeisters und erklärte: "Ziel der ganzen Geschichte war, dem Trainer und der Mannschaft zu zeigen, dass wir bereit sind, sie nach draußen zu schützen." (Lesen Sie auch: Breitner nach Boss-PK schockiert)
Rummenigge: FC Bayern wollte Spieler schützen
Laut Rummenigge hätten die Spieler in der Vergangenheit schon das eine oder andere Mal angemerkt, "dass der Verein sie doch schützen soll". Das hätten er, Präsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic mit der spektakulären Pressekonferenz getan, meinte Rummenigge.
Lesen Sie hier: Joshua Kimmich macht BVB Kampfansage: "Bis Winterpause"