FC Bayern diskutiert eSport - Hoeneß nicht abgeneigt

Die Entscheidung zum eSport beim FC Bayern steht noch aus. Jetzt kann sich Uli Hoeneß überraschend einen Einstieg vorstellen und lehnt ihn nicht mehr kategorisch ab. Es habe "Intensive Diskussionen gegeben, ob das wichtig und notwendig ist".
Maximilian Koch |
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Volle Konzentration beim FIFA eWorld Cup Grand Final 2018 in London. Auch die DFL will nun einen E-Sport-Wettbewerb ins Leben rufen.
Ben Hoskins/Getty Images/FIFA/dpa Volle Konzentration beim FIFA eWorld Cup Grand Final 2018 in London. Auch die DFL will nun einen E-Sport-Wettbewerb ins Leben rufen.

München - Nun also doch: Uli Hoeneß denkt über das Thema eSport beim FC Bayern nach. Im Aufsichtsrat habe es in dieser Woche "intensive Diskussionen gegeben, ob das wichtig und notwendig ist", sagte der Bayern-Präsident. Der Klub werde "alle Aspekte" in Betracht ziehen, "wir stellen uns der Herausforderung", ergänzte Hoeneß. Noch gebe es keine Entscheidung, "wir werden das aber in den nächsten Monaten weiter verfolgen".

Zuletzt hatte bereits Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge angedeutet, dass die Bayern einen Einstieg in den eSport prüfen würden. "Wir haben eine Analyse vorgenommen, ob wir uns diesem Thema nicht doch nähern, weil es aus wirtschaftlichen Zukunftsgedanken interessant werden könnte", sagte Rummenigge auf dem Sportbusiness-Kongress Spobis. "Ursprünglich waren wir nicht dafür, weil uns diese Ballerspiele nicht so gefallen haben."

Volle Konzentration beim FIFA eWorld Cup Grand Final 2018 in London. Auch die DFL will nun einen E-Sport-Wettbewerb ins Leben rufen.
Volle Konzentration beim FIFA eWorld Cup Grand Final 2018 in London. Auch die DFL will nun einen E-Sport-Wettbewerb ins Leben rufen. © Ben Hoskins/Getty Images/FIFA/dpa

Hoeneß hatte eSport kritisiert

Vor wenigen Monaten hatte Hoeneß eSport noch kritisiert. "Junge Leute sollen Sport auf dem Trainingsplatz treiben. Es gibt beim FC Bayern auch Bestrebungen. Ich bin dagegen, stehe aber relativ allein da. Ich sehe ein großes Problem auf uns zukommen. Das darf auf keinen Fall olympisch werden", sagte er.

Neben Bayern und Borussia Dortmund haben nur die Bundesligisten SC Freiburg, Fortuna Düsseldorf und TSG Hoffenheim bislang keine eSport-Abteilung. Die Bayern-Basketballer engagieren sich mit ihrem Team "Bayern Ballers Gaming" im virtuellen Sport.

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