Beckenbauer rügt Bayern-Stars

Ehrenpräsident Franz Beckenbauer stört sich an der Einstellung der Bayern-Profis bei der Niederlage in Mainz: "Es geht nur über Kampf."
von  thi
Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer bekam am Montag - wie Uschi Glas (r.) - die Bayerische Staatsmedaille für soziale Dienste verliehen. Und rüffelte nebenbei die Bayern-Profis.
Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer bekam am Montag - wie Uschi Glas (r.) - die Bayerische Staatsmedaille für soziale Dienste verliehen. Und rüffelte nebenbei die Bayern-Profis. © Gregor Feindt

MÜNCHEN - Die Bayerische Staatsmedaille für soziale Dienste: Am Montag wurde Fußball-Ikone Franz Beckenbauer in der Münchner Residenz diese Ehrung zuteil, eigentlich ein Feiertag für den "Kaiser". Doch der Geehrte kam nicht umhin, Rüffel zu verteilen - an die Bayern-Profis, die am Vortag mit 2:3 beim FSV Mainz verloren hatten. "Ich habe mich natürlich geärgert, wie alle anderen auch", sagte Beckenbauer dem "BR".

Der Ehrenpräsidentwarf den Spielern mangelnde Einsatzbereitschaft vor: "Solche Gegner können ja eigentlich spielerisch nicht mitahlten, da weiß man, es geht nur über Kampf. Aber unser spielerischer Vorteil wurde aufgewogen von dem Kämpferischen der Mainzer. In so einem Moment darf man sich nicht den Schneid abkaufen lassen, da muss man halt dagegenhalten."

Beckenbauer vermisst die Qualität des derzeit verletzten Bastian Schweinsteiger: "Wenn er nicht dabei ist, merkt man, wie wichtig er für den FC Bayern ist. Das hat man gestern deutlich gesehen."

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