Beckenbauer: Das Problem ist die Offensive

Die Vereinsführung ist alarmiert, bleibt aber zugleich selbstbewusst. Beim Spiel der Bayern in Dortmund rechnet Sportdirektor Nerlinger mit dem "wahren Gesicht" des Rekordmeisters. Ehrenpräsident Franz Beckenbauer sieht die Probleme in der Offensive. Und: Wem der Kaiser den großen Wurf zutraut.
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Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer
dpa Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer

MÜNCHEN - Die Vereinsführung ist alarmiert, bleibt aber zugleich selbstbewusst. Beim Spiel der Bayern in Dortmund rechnet Sportdirektor Nerlinger mit dem "wahren Gesicht" des Rekordmeisters. Ehrenpräsident Franz Beckenbauer sieht die Probleme in der Offensive. Und: Wem der Kaiser den großen Wurf zutraut.

„Die Mainzer spielen mitreißend, aber ihnen kann es gehen wie den Hoffenheimern vor zwei Jahren, als sie Herbstmeister wurden und dann abstürzten. Die Dortmunder sind mit ihrer jungen Mannschaft, auch durch die internationale Erfahrung, weiter“, sagte der Ehrenpräsident des deutschen Rekordmeisters FC Bayern, der am Sonntag (17.30 Uhr/Liveticker auf abendzeitung.de) beim BVB antreten muss, der Bild-Zeitung.

Beckenbauer sprach von einem „sehr wichtigen Spieltag“ und warnte den Rekordmeister, den Abstand zur Spitze zu groß werden zu lassen: „Klar ist: Sollten die Bayern nach der Vorrunde so weit hinten liegen, wäre das nicht mehr aufholbar.“

Das Problem des Titelverteidigers sieht der „Kaiser“ in der Offensive. `Erst fünf Tore in sechs Spielen – das kann nicht der Anspruch des FC Bayern sein", sagte Beckenbauer und nannte Jungstar Toni Kroos als negatives Beispiel: „Toni Kroos zum Beispiel kann auch viel mehr, als er zuletzt zeigte. Er spielt mir zu zurückhaltend, müsste mehr Risiko wagen mit seinen Pässen.“

Auch Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger lobte Borussia Dortmund vor dem direkten Duell. „Die Arbeit der Verantwortlichen dort hat viel Respekt verdient. Anders als noch in früheren Jahren kann der BVB in dieser Saison ein Wörtchen im Meisterkampf mitreden“, sagte der gebürtige Dortmunder in einem Interview mit Zeitungen der WAZ-Gruppe.

Für die Bayern bezeichnete Nerlinger die Situation in der Bundesliga als „alarmierend“, gab sich aber dennoch selbstbewusst. `Wir sind immer noch die beste Mannschaft in Deutschland. Genau das haben die Bayern schon immer gezeigt, wenn es darauf ankommt – also auch am Sonntag." Er sei zuversichtlich, dass die Mannschaft „ihr wahres Gesicht“ zeige.

SID

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