Deutsche Schwimmer um Wellbrock mit "starken Zeichen"

Deutschlands Schwimmer um Weltmeister Florian Wellbrock haben bei Wettkämpfen an verschiedenen Bundesstützpunkten hoffnungsvolle Ergebnisse für das Olympia-Jahr gezeigt. Wellbrock überzeugte am Wochenende in Magdeburg mit 3:47,36 Minuten über 400 Meter Freistil und in 14:58,64 über 1500 Meter Freistil. Sarah Köhler schlug über die lange Freistilstrecke nach 16:03,43 Minuten an. Beide haben schon die Norm für die Olympischen Spiele in Tokio erbracht.
dpa |
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Florian Wellbrock steigt aus dem Becken.
Florian Wellbrock steigt aus dem Becken. © Andreas Gora/dpa/Archivbild
Würzburg/Magdeburg

Das größte Starterfeld gab es in Würzburg, wo auch Topleistungen geboten wurden. Der erst 20-jährige Frankfurter Lucas Matzerath blieb über 100 Meter Brust in 59,75 Sekunden erstmals unter der Marke von einer Minute und unterbot damit auch die Olympia-Norm. Ein Ticket gibt es für ihn aber dafür nicht, weil gerade kein Qualifikationszeitraum ist. Doch die Leistung macht Mut für den April. Dort wird laut Verbandsangaben "wahrscheinlich" der nächste Qualifikationszeitraum liegen. Wegen Corona sind geänderte Normkritierien für Tokio 2021 angekündigt worden.

Auch Ole Braunschweig blieb über 100 Meter Rücken in 53,66 Sekunden unter der Norm. "Das sind starke Zeichen. Das beweist, dass es uns auch in dieser schwierigen Zeit gelingt, den richtigen Fokus zu behalten", sagte Bundestrainer Hannes Vitense. "Und noch viele andere haben mit ihren Leistungen hier gezeigt, dass sie in Hinblick auf Olympia auf dem richtigen Weg sind." Große Titelkämpfe mit Qualifikationsrennen waren in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht möglich.

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