Bernie Ecclestone wegen Bestechung von Gerhard Gribkowsky angeklagt

Die Münchner Staatsanwaltschaft hat Formel-1-Chef Bernie Ecclestone wegen Bestechung des ehemaligen BayernLB-Vorstandes Gerhard Gribkowsky angeklagt.
dpa |
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Die Münchner Staatsanwaltschaft hat Formel-1-Chef Bernie Ecclestone wegen Bestechung des ehemaligen BayernLB-Vorstandes Gerhard Gribkowsky angeklagt.

München – Gegen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (82) wird wegen Anstiftung zur Untreue und Bestechung in besonders schwerem Fall Anklage erhoben. Die Münchner Staatsanwaltschaft hat gegen den Briten ein entsprechendes Verfahren eingeleitet. Damit drohen Ecclestone nach etwa vier Jahrzehnten Amtszeit als Chefvermarkter der Rennserie das Aus und eine Gefängnisstrafe.

Ecclestone wird vorgeworfen, dem früheren BayernLB-Vorstand Gribkowsky beim Verkauf der Formel-1-Anteile der Bank rund 44 Millionen Dollar Schmiergeld gezahlt zu haben. Gribkowsky war vor gut einem Jahr zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil er das Geld angenommen und nicht versteuert hat. Seit 2011 ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Vorwurfs auch gegen den 82-jährigen Ecclestone.

Ecclestone hat die Vorwürfe stets bestritten und die Millionenzahlung an Gribkowsky als eine Art Schweigegeld dargestellt, damit dieser ihn nicht bei den britischen Steuerbehörden anschwärzt.

 

 

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