Überlastung! Große Sorge um Ingrid Steeger

Sorge um Ingrid Steeger: Die Schauspielerin (67, „Klimbim“) sagt ihre geplante Theater-Tournee ab – „wegen Krankheit“. Was steckt dahinter?
Kimberly Hoppe |
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Braucht jetzt erstmal Ruhe: Ingrid Steeger war in den vergangenen drei Jahren insgesamt nur fünf Wochen daheim in München.
dpa Braucht jetzt erstmal Ruhe: Ingrid Steeger war in den vergangenen drei Jahren insgesamt nur fünf Wochen daheim in München.

Die Schauspielerin Ingrid Steeger sagt ihre Theater-Tournee ab – „wegen Krankheit“. Was steckt dahinter?

München - Seit drei Tagen klingelt ihr Handy ununterbrochen. Die Mailbox quillt über, doch Ingrid Steeger (67, „Klimbim“) hat so gar keine Lust, sich alles anzuhören. Sie braucht gerade Ruhe und hat nur eines überhaupt nicht: Ruhe.

„Ist bestimmt nett gemeint“, sagt die Schauspielerin, die zu oft probiert, es zu vielen Leuten Recht zu machen und sich dabei selbst auch mal vergisst. „Alle wollen halt wissen, wie schlecht es mir geht.“

Der Grund der kollektiven Anteilnahme ist der Vermerk auf einer Homepage. „Achtung! Umbesetzung wegen Krankheit“ steht auf steiners-theater.de.

Am 19. Januar findet im Rahmen der großen Tournee die Premiere von „unbekannt verzogen“ im Münchner GOP statt. Ohne Ingrid Steeger, die „längerfristig“ ausfällt und von Christine Zierl alias Dolly Dollar ersetzt wird. Das sorgt für Getuschel – und große Sorge.

Also: Was ist los?

Ingrid Steeger seufzt am Telefon und sagt: „Ich hatte ja leider mal eine Depression, ausgelöst durch private Probleme. Ich weiß, was das ist, wie sich das anfühlt und es hat mir damals geholfen, aufzuwachen. Nun habe ich keine Depression. Es ist auch kein Burn-Out, es ist . . . schwer, in Worte zu fassen.“

Sie probiert es trotzdem: „Stress. Überlastung. Zu viel von allem. Das trifft es wohl. Ich hatte zu viel um die Ohren, hab kaum gegessen, was zum Abnehmen zwar toll ist, aber nicht auf Dauer. Das ständige Herumreisen, hier Theater, da eine Lesung, hat extrem an mir gezehrt. Ich fühle mich ausgelaugt.“ Sie hat ihre Tournee abgesagt, worüber sie „sehr glücklich“ ist.

Was ihr hilft?

„Ich brauche nur drei Dinge in meinem Leben: meinen Hund Eliza Doolittle, meine Schwester, die mich füttert, und mein iPad. Das ist wie eine neue Welt.“ Bis April gönnt sie sich Ruhe. Auch, wenn sie noch nicht weiß, wie das geht.

 

 

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