"Time"-Magazin: #MeToo-Frauen bekommen Titel "Person of the Year"

Starkes Statement des "Time"-Magazins: Bei der Wahl zur "Person des Jahres" fiel die Entscheidung nicht auf eine einzelne Person, sondern auf eine Gruppe starker Frauen. Was sie gemeinsam haben? Sie alle sind Teil der #MeToo-Bewegung.
(elh/spot) |
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Bill Gates, Mark Zuckerberg, Barack Obama, Bundeskanzlerin Angela Merkel... Die Liste derjenigen, die vom renommierten "Time"-Magazin bereits zur "Person of the Year", also zur Person des Jahres gekürt wurden, ist lang. Nun darf sich gleich eine ganze Gruppe an Frauen in die Reihe der namhaften Preisträger einreihen: Wie das "Time"-Magazin auf seiner Website erklärte, geht die diesjährige Auszeichnung an die Frauen der #MeToo-Bewegung. Dazu zählen unter anderem Schauspielerin Ashley Judd (49), die zusammen mit anderen Frauen den Weinstein-Skandal losgetreten hatte, sowie Susan Fowler, die auf Sexismus beim Fahrdienst Uber hingewiesen hatte. Auch Taylor Swift (27, "Reputation"), die von einem Radiomoderator begrapscht wurde, zählt zu den Preisträgerinnen.

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"Time" bezeichnet die Frauen als "Silence Breakers", weil sie den Mut hatten, ihr Schweigen zu brechen und ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung an die Öffentlichkeit zu tragen. Chefredakteur Edward Felsenthal erklärte: "Die mitreißenden Handlungen der Frauen auf unserer Titelseite gemeinsam mit Hunderten anderen sowie vieler Männer haben eine der schnellsten Veränderungen in unserer Kultur seit den 1960er Jahren freigesetzt".

Berliner Fotografen inszenieren Cover

Inszeniert wurde das "Times"-Cover, auf dem fünf der betroffenen Frauen abgebildet sind, vom Berliner Fotografenduo "Billy und Hells", das aus Anke Linz und Andreas Oettinger besteht. Für die beiden sei es "eine unglaubliche Ehre" gewesen, dieses Thema zu porträtieren. "Unsere Herausforderung fürs Titelblatt war es, ein Gruppenbild zu gestalten, auf dem jede Person ein Individuum ist und seinen eigenen Charakter widerspiegelt."

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